Am 30.07.2007 besuchte uns das Team von DDC-TV, (ein deutschsprachiger Sender mit Sitz in Los Angeles) um für eine esoterische Sendereihe ein Vollmondritual und das “warum, weshalb und zu welchen Zwecken” zu dokumentieren.

Und… es regnete bereits den ganzen Tag in Strömen. Nichts desto trotz;  Kameramann, Tontechniker und Mr. Dennis Mascarenhas, der Chefreporter (alles sehr nette Herren) kamen, bereiteten am Ritualplatz auf Neudorn die Technik vor.
Gegen 20:00 dann das Wetterwunder; die Wolkendecke brach auf und die bereits langsam untergehende Sonne strahlte ein goldgelbes Licht auf Neudorn.

Wir planten nach Sonnenuntergang, zwischen 22:30 und 23:30 das Ritual zu halten.

Doch... Unsere Mondin ließ sich Zeit bis sage und schreibe 2:30 in der Nacht. Das heißt, bis man vom Ritualplatz den vollen Blick auf die Mondin genießen durfte, mussten wir zunächst einmal mit viel Geduld und Humor eine Zeitspanne von vier Stunden auf unserem Ritualplatz am Waldrand verbringen.

Die Wartezeit ist uns nicht sonderlich quälend vorgekommen, am Lagerfeuer ließ es sich trotz Nachttemperaturen recht gut ausharren.

Gegen 2:30 dann, störte kein Baumgipfel mehr den Blick auf die Mondin, die sich langsam hinter den Tannen hervor schob und unsere Runde in silbrig weißes Licht hüllte.

Es konnte los gehen…

Nach dem Ritual folgte schließlich noch ein Interview mit Erklärungen zur Mondin in Verbindung des Einflusses auf Mensch und Natur, das Zusammenwirken von Kräften die während eines Rituals aufgebaut werden, zum Hexentum und zum heidnischen Glauben.

Gegen 4 Uhr am Morgen dann, war das Feuer bereits heruntergebrannt, die Techniker bauten die Beleuchtung wieder ab und wir tranken gemeinsam noch eine Tasse Tee  und aßen ein paar belegte Brote, bis das Team sich schließlich wieder verabschiedete.

 

 

 

 

 

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