

Interview Sternenwelt 08/2003
Wakanda lebt mit ihrem Lebensgefährten, ihren 3 Katzen und einem Rottweiler-Schäferhund-Mischling, seit einiger Zeit wieder in ihrem Heimatort, im Erftkreis zwischen Köln und Düsseldorf und gilt als Expertin auf dem Gebiet der Magie und der alternativen Heilkunde. Sie beschäftigt sich unter anderem mit rituellen Methoden zur Heilung, zum Energietransfer und der allgemeinen weißmagischen Praxis.
Wakanda: »Es gibt in meinem Leben keine
Trennung von Magie und Alltag, ich integriere sie nach Möglichkeit vollständig
in mein Leben mit ein«.
Bereits in früher Kindheit, setzte ihre Wahrnehmungsgabe zunehmend ein.
Wakanda: »Ich sah oftmals Wesen, welche im Grunde genommen gar nicht da sein
durften. Erzählte ich davon, tadelte man mich, zuviel Fernsehen zu schauen oder
aber eine allzu lebhafte Phantasie zu haben. Ich erinnere mich, oftmals nicht
allein in den Keller gehen zu wollen, weil ich, sobald ich alleine war, mit dem
Feinstofflichen konfrontiert wurde und jedes Mal fürchterliche Angst bekam.«
Im Laufe der Jahre wandelte sich die anfängliche Angst in Neugier auf alles was unerklärbar ist. Sie verschlang nahezu haufenweise Informationen über Geistwesen, Jenseitskontakte, Magie und Paranormalem.
Wakanda: »Als 12 Jährige, war es für mich bereits »normal« mit Feinstofflichen zu kommunizieren und mich allnächtlich in astralen Ebenen zu bewegen. Oftmals berührte ich Gegenstände und wusste plötzlich, die Geschichte dazu, z.B. wem dieser Gegenstand gehörte oder wie er dorthin gekommen ist. Auch wenn ich damals oft auf Verständnislosigkeit stieß, lebte ich bereits voll bewusst zwischen den Welten. Zum einen in der nichtalltäglichen astralen Wirklichkeit und zum anderen in der alltäglichen Wirklichkeit. Ich glaube aber auch, dass diese Dinge nicht umsonst geschahen, denn all dieses war immens wichtig für mein spirituelles Weiterkommen.«
Aber sie hat auch einen ganz »bürgerlichen« Beruf
ausgeübt. Sie hat Friseurin gelernt und war 20 Jahre lang in diesem Beruf
beschäftigt.
Wakanda: »Wenn man mich fragte, was ich so mache, gab ich immer zur Antwort:
Beruflich bin ich Friseurin, meine Berufung ist Hexe.«
Irgendwann vermischten sich Beruf und Berufung; so legte sie Kunden die Karten, deutete ihre Aura, gab Hinweise auf körperliche, geistige oder seelische Schwachpunkte und gab in Köln Kurse in Meditationen und Visualisationstechniken.
Wakanda: »Anfang 2000 verschlug es mich dann für 3 Jahre nach Bayern, dort lernte ich meinen Lebensgefährten kennen, der im Grunde immer noch befurchtet, von mir behext worden zu sein«, erklärt sie lachend.
Von dieser Zeit an, hat sie ihren erlernten Beruf ganz aufgegeben, um sich vollständig ihrer spirituellen Arbeit widmen zu können. Wie die Menschen auf sie reagieren, beschreibt sie sehr nachdenklich.

Wakanda: »Es macht mich immer ein bisschen
traurig, wenn man magisch Praktizierenden zunächst mit kritischer Distanz
begegnet. Das Thema Magie ist leider nicht so gesellschaftlich anerkannt, wie
wir uns das wünschen würden. Allzu schnell wird man belächelt, oder sogar
kritisiert. Ich trete jedoch den Menschen immer sehr offen entgegen, habe auch
keinerlei Scheu über meine .Arbeit zu sprechen und ich kann schon mit
Bestimmtheit sagen, dass die größten Kritiker von einst, mittlerweile zu meinen
Stammkunden zählen
Der Erfolg auf ihrem Gebiet, gibt ihr Kraft und den Ansporn, weiterzumachen.
Bereits viele Menschen profitierten von ihren Aussagen der Kartenlegekunst, des
Weissagens und des Orakeldeutens. Auch in der Kunst des Heilens, hat sie bereits
Deutschlandweit ein beträchtliches Ansehen erlangt.
Wakanda: »Einer Freundin konnte ich mittels Fernheilung böse Schmerzen in der Hüfte nehmen und auch bereits vielen Menschen bei Migräne und Rückenleiden durch Energietransfer helfen«.
Auf die Frage, ob diese Heilungen auch bei Tieren Erfolg haben, antwortet sie: »Durchaus, bei einem erkrankten Hund, stellte ich beispielsweise anhand eines Fotos ein Nierenproblem fest. Dabei hatte die Halterin bereits einen Tierarzt aufgesucht, der jedoch nach der Untersuchung sagte, dass die Gebärmutter des Hundes entfernt werden müsste. Ich riet der Frau dann, doch noch einmal zur Bestätigung meiner Aussage einen anderen Tierarzt aufzusuchen, aber auch dieser stellte eine unbefriedigende Diagnose. Erst nachdem ich darauf drängte, dass die Dame verlangen sollte eine Ultraschalluntersuchung durchführen zu lassen, stellte man Nierensteine fest. Dem kleinen, konnte ich dann zum Glück mittels Handauflegen eine OP ersparen. Die Steine lösten sich von selbst und gingen auf natürlichem, wenn auch auf etwas schmerzhaftem Wege ab.«
Wakandas Alltag beginnt bereits in der Frühe mit dem Beantworten von Zuschriften und den Telefonaten. Hat ein Kunde ein Problem, welches sich lediglich durch »magisches« Wirken beheben lässt, erstellt sie nach ausführlicher Beratung ein individuelles Ritual für die jeweiligen Probleme.
»Es bereitet mir große Freude, Ratsuchenden zu helfen und am meisten freut es mich, wenn ich positive Resonanz auf meine Arbeit erhalte und die Menschen mit meiner Arbeit zufrieden sind.«
Was zu ihrem Arbeitsbereich gehört, ist ebenso unterschiedlich, wie die Menschen die ihre Hilfe in Anspruch nehmen. So widmet sie sich in erster Linie ihren Beratungen in Traumdeutung, Traumarbeit, alternativen Heilmethoden, Kartenlegungen und Weissagungen mittels Räucherwerk, Pendel und Orakel und nicht selten kommt es vor, dass sie Aufträge erhält, die vor Ort von ihr ausgeführt werden müssen.
»Mein eindrucksvollster Auftrag, war die Beseitigung negativer Energien/Geistwesen aus einem uralten schmucken Landhaus, welches zu einem Hotel umgebaut worden war. Die Dame des Hauses berichtete von nicht definierbaren Geräuschen, Gerüchen und klagte, dass sie sich äußerst unwohl in einigen Bereichen dieses alten Gemäuers fühlte. Es war schon beeindruckend, mit welcher Kraft und Dynamik die dort wirkenden Kräfte zugange waren. Jede Etage, vom Keller bis zum Dachboden musste bearbeitet werden, jedes Zimmer und jede noch so kleine Kammer energetisch gereinigt. Die komplette Reinigung hat etwa 2 1/2 Tage lang gedauert und mich selbst enorme Energie gekostet. Doch schließlich war die Harmonie wiederhergestellt, die negativen Energien gebannt, das Anwesen und die Hausbewohner vor neuen Attacken geschützt und die Hausherrin im wahrstem Sinne des Wortes, wieder die Herrin ihres Landhauses. Die Magie, so wie ich sie lebe, hat mich auf einen Weg gebracht, der mich voll und ganz erfüllt. Ich habe es mir zur Aufgabe gemacht, meine Fähigkeiten und mein Wissen zum Wohle aller anzuwenden und weiterzugeben.
Mit den Fähigkeiten, so wie sie mir gegeben sind, gesegnet zu sein, ist das kostbarste, was ein Mensch in seinem Leben erhalten kann.«
Anne, Sie lassen quasi
Ihre Kunden für sich arbeiten, in dem Sie diese träumen lassen. Sie analysieren
dann die Träume. Wie genau funktioniert das?
Träume sind die Sprache unserer Seele. Ich lasse mir die Träume
meiner Kunden schildern und vor allem sehr genau die Symbole, die darin
auftauchen. Anhand der Symbole gibt es viele Hinweise der Seele, denn die Seele
kann nicht anders, als in Symbolen mit uns sprechen. Ich habe gelernt, wie man
die Symbole so deutet, dass man die Seele versteht und erkennen kann, wie es ihr
geht.
Können Sie ein Beispiel
geben?
Wenn jemand davon träumt, dass er schwer bepackt durch die Gegend rennt, und
fast unter der Last zusammenbricht, dann schleppt dieser Mensch eine Menge
Altlasten mit sich herum. Das kann erstmal alles Mögliche sein. Alles, was nicht
verarbeitet wurde. Aus der näheren Vergangenheit oder sogar aus der Kindheit.
Diese Altlasten können dazu führen, dass Menschen sich immer wieder Kreis drehen
und ihre Fehler wiederholen. So etwas kann man mit der Traumarbeit lösen, denn
die Seele lügt ja nicht und sagt immer die Wahrheit.
Wie sind Sie auf das
Thema Traumarbeit gekommen?
Durch meine eigenen Träume in früher Kindheit. Ich war sieben oder acht Jahre
alt, als es bei mir losging. Ich hatte sehr intensive Träume, konnte Auren sehen
und hatte Kontakt zur Welt der Jenseitigen. Das hat mich natürlich sehr
verwirrt, und ich wurde regelrecht krank durch die Erlebnisse, weil man mir
natürlich zunächst nicht glauben wollte, und ich dachte, ich sei vielleicht
verrückt geworden. Aber dann nahm mich meine Großmutter an die Hand und erklärte
mir, was es mit meinen Erlebnissen auf sich hatte.
Was genau nimmt man wahr,
wenn man die Aura eines Menschen sieht?
Meist sind es Farben. Man sieht einen Lichtschein um einen Menschen herum.
Hat die Aura Löcher, kann man erkennen, wo dieser Mensch vielleicht ein Problem
hat. Das ist relativ leicht zu erkennen, wenn man es einmal gelernt hat.
Schwieriger ist es, den Knopf zu finden, mit dem man diese Wahrnehmung
ausschalten kann. Das hat bei mir auch einige Zeit gedauert und immer geht es
nicht. Es passiert mir tatsächlich oft, dass ich im Kaufhaus bin, und plötzlich
die negative Aura eines Menschen erkenne. Dann mache ich lieber einen großen
Bogen um diese Menschen, denn eine negative Ausstrahlung ist ansteckend wie eine
Grippe. Bei mir stellen sich dann immer körperliche Schmerzen ein.
Kann man die Aura am
Telefon sehen?
Nein, das geht leider nicht. Aber wenn man mir ein gutes und scharfes Foto
per Mail zusendet, kann ich eine Auraanalyse machen.
Was hat es mit den
Jenseitskontakten auf sich?
Das ist eine Sache, die ich nicht steuern kann. Es passiert schon mal in
einem Gespräch, dass ich plötzlich mit einem verstorbenen Verwandten Kontakt
bekomme. Da war zum Beispiel der Fall, dass ich plötzlich die Mutter einer
Kundin sah. Die zeigte immer auf ihre Hand und ich erzählte das der Kundin
sofort. Die wusste sofort was gemeint war, denn ihre Mutter wollte immer, dass
die Tochter den Ehering der Verstorbenen bekommen sollte. Doch der Vater wollte
diesen zunächst nicht hergeben. Erst nach diesem Gespräch wurde das in die Wege
geleitet.
Kommen die toten Seelen
nur wenn es Probleme gibt, oder auch wenn alles mal gut läuft?
Nein, dann kommen die nicht. Wenn die aus dem Jenseits Kontakt suchen, dann
stehen sie selber unter einem großen Druck. Zumeist, weil sie keine Zeit mehr
hatten, bestimmte Dinge zu erledigen. Wenn ihre Arbeit getan ist, dann
verschwinden sie wieder und kommen zu meist nicht mehr wieder.