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Das was in uns ist,
was unsere Seele „speichert“ aus alten vergangenen Existenzen kann im hier und
jetzt Ängste und Phobien, Charaktereigenschaften bestimmen, körperliche und
seelische Beschwerden auslösen.
Um zu erkennen und die Erinnerungen zu wecken, wer wir waren, gibt es
verschiedene Methoden. Die wohl bekannteste und intensivste, aber auch
kostspieligste ist die Trance-Rückführung. Aber es gibt noch andere Methoden.
Dazu komme ich später noch.
Wie kommt es, dass unsere Seele etwas „speichert“ an das wir nicht mehr bewusst
herankommen?
Ich vergleiche unsere Seele ganz gern schon mal mit einer Festplatte. Wir werden
immer wieder mit der gleichen Seele in ein Dasein geschickt. Ein Abspalten von
Seelenteilen in einer Inkarnation gibt es nicht.
Wir können aber im Laufe eines Daseins Seelenteile „verlieren“ wohingegen das
Wort verlieren eigentlich treffender als „unterdrücken“ bezeichnet würde. Ein
Beispiel dazu: Wenn wir einen geliebten nahestehenden Menschen durch sein
Ableben verlieren, der uns zu Lebzeiten immer wieder zum Lachen brachte, bei
welchem man sein Erscheinen schon mit Lachen verband und dessen erste
herausprägende Eigenschaft der Humor war, kann es sein, dass wir mit seinem Tod
auch unseren Humor, das Lachen und das Fröhlichsein verlieren, bzw.
unterdrücken. Es fehlt uns dann die eigene Handlungsweise bzw. die Eigenschaft
des Fröhlichseins. Man hat das Empfinden, dass die Person diese Eigenschaften
mitgenommen hat. Aus Schamanischer Sicht, wird dann in einer schamanischen Reise
diese Eigenschaft zurückgeholt. Hierbei ist es aber Erforderlich und durchaus
Sinnvoll, nicht der Seele des Verstorbenen nachzureisen, sondern im eigenen Ich,
die verloren gegangene Eigenschaft wieder zu „erwecken“.
Bei einem Ableben, kann eine Seele nie einen Seelenteil einer noch Lebenden
Person mitnehmen.
Es gibt alte Seelen und noch junge Seelen. Alte Seelen sind sehr wissend und
darauf bedacht andere Seelen zu unterstützen. Je älter eine Seele ist, umso
geprägter ist sie aber auch. Sie hat viele Dinge in sich gespeichert.
Erlebnisse, Gefühle, Gedanken und Situationen.
Wenn nun eine alte Seele wieder neu geboren wird, ist sie zwar noch nicht
imstande sich zu artikulieren, da sie an die körperliche Entwicklung des
„Mensch-Seins“ gebunden ist, aber sie trägt „altes“ Wissen in sich. Die Kindheit
eines Menschen ist daher sehr prägend für das Wachstum der Seele.
Enttäuschungen, Verletzungen und negative Erlebnisse können das alte Wissen tief
im Unterbewusstsein vergraben. Wird allerdings ein Kind behütet und mit
Verständnis (auch in spiritueller Sicht) erwachsen, bleiben weitaus mehr
Erinnerungen im Bewusstsein.
Wir durchleben oft Situationen, die in uns bekannte Gefühle wecken. Unsere Seele
erinnert sich an ein bestimmtes Ereignis einer Existenz. Gleich, ob es nun eine
vergangene oder die jetzige Existenz ist.
Sind wir beispielsweise einmal durch eine bestimmte Handlung einer anderen
Person emotional verletzt worden, speichert unsere Seele das damit verbundene
Gefühl der Enttäuschung oder Kränkung. Es können Jahrzehnte, ja sogar
Jahrhunderte vergehen und eine ähnliche Situation verletzt uns auf gleiche oder
ähnliche Weise, so erinnert sich die Seele wieder an die Vergangenheit und
reagiert gleichsam.
Um noch einmal auf das Festplattenbeispiel zurück zu kommen;
Das was alt und in tiefer
Vergangenheit ruht, ist noch da, aber bereits vom Unterbewusstsein aufgenommen,
welches uns das bewusste Erinnern in der Regel verweigert und nur durch
Seelenarbeit wieder erweckt werden kann.
Wir dürfen unsere Seele auch nicht überstrapazieren, indem unser Denken der
heutigen Zeit uns Dinge aus der Vergangenheit verweigert. Wir dürfen nicht
denken, dass, wenn wir Angst vor dem Fliegen haben, dass man in alter Zeit
vielleicht einmal ein negatives Erlebnis im Flugzeug hatten. Das ist jetzt ein
krasses Beispiel aber es kommt immer wieder vor, dass die Vergangenheit
„Überschätzt“ wird.