Leser fragten:

Gerdemarie W. aus Kassel fragt:

Liebe Wakanda,

ich habe mich schon oft gefragt, was es eigentlich mit diesen alt hergebrachten Heilmethoden auf sich hat. Stimmt es zum Beispiel, dass wenn man erkältet ist eine getragene Socke in den Schal gebunden, Heilung bringt?

Es gibt freilich verschiedene »Hausmittelchen« , welche auf ungewöhnliche Weise angewendet werden um Linderung für ein Leiden zu bewirken. Hier vermischen sich jedoch des öfteren Tatsache, Einbildung und Aberglaube. Man kann allen Gegensätzen zum Trotz aber auch wiederum im Bereich Aberglaube, folgendes messen: Wenn nun jemand der festen Überzeugung ist, dass selbst die kuriosesten Mittel, gegen ein bestimmtes Leiden helfen, sind es wohl weniger die Mittel, die man anwendet, welche das Leiden lindern, sondern der unbeirrbare Glaube desjenigen, welcher sich dadurch Heilung erhofft. Man sagt nicht umsonst: »Der Glaube versetzt Berge«.

Man muss natürlich die Grenzen seines (Aber)-Glaubens einschätzen, denn es würden niemals ernsthafte Erkrankungen, mit einer getragenen Socke geheilt werden.

 *****

Rüdiger P. aus Monheim fragt:

Wakanda, ich habe gehört das es weder gute noch böse Hexen gibt, man sagt alle Hexen sind gleich. Stimmt das? Und, wo liegt eigentlich der Unterschied zwischen einer Hexe und einer Esoterikerin?

So unterschiedlich die Gesinnungen und Persönlichkeiten und so unterschiedlich deren Handlungsweisen und Ansichten auch sind, so unterschiedlich sind natürlich auch Hexen.  Hexen sind keine Überwesen, sie sind in der Regel weise Menschen, die sich beispielsweise mit natürlichen Heilmethoden, Deutungen, rituellen Handlungen und Praktiken beschäftigen und ihr Wissen zum Wohle aller einsetzen. Sie beschäftigen sich mit dem Geist und der Psyche des Menschen, wissen mit Energien umzugehen, welche sie auch natürlich respektvoll einsetzen sollten. Aber wie bereits erwähnt, es gibt unterschiedliche Gesinnungen und Persönlichkeiten, sowohl positive, wie nun auch negative. Wie diese Menschen mit ihren Gesinnungen arbeiten und sie vielleicht auch in ihre magische Praxis einbringen, liegt jedem einzelnen individuell zugrunde.
Der Unterschied zwischen einer Hexe und einer Esoterikerin, liegt in der eigenen Auffassung beider Bereiche. Esoteriker, arbeiten zum größten Teil nach wissenschaftlich – medizinischen Erkenntnissen. Hexen und Magier, bedienen sich auch Kräften, die von der Wissenschaft noch nicht eindeutig anerkannt wurden. Es ist nun einmal recht schwer, Dinge zu erklären und zu begreifen, die NICHT wissenschaftlich erklärbar sind, wie z.B. die Ausführung von rituellen Methoden, um eine Situation herbeizuführen, oder zu beenden.

*****

Lucia P. aus München fragt:

Ich habe mich nie mit Esoterik beschäftigt bevor mein Vater starb, doch ich hörte man könnte mit ihnen in Kontakt treten, was muss ich dabei beachten und wie fange ich an?

Sie haben hier ein sehr leidiges Thema angesprochen, zu welchem ich immer wieder gefragt werde. Ja, man kann sich mit den Seelen kürzlich verstorbener in Kontakt setzen, jedoch würde ich ihnen dringend davon abraten, wenn Sie psychisch labil sind. Laien, rate ich grundsätzlich ab, sich mit den Jenseitigen in Verbindung zu setzen. Nur allzu schnell, unterliegt man Täuschungen, welche vom eigenen „Ich“ produziert, bzw. herbeigeführt werden. Man muss sich vorstellen, dass das eigene Unterbewusstsein ein sehr mächtiges »Kraftwerk« darstellt, und Dinge bewirken kann, die mit dem »normalen« Alltagsverstand nicht zu erklären sind.
Sollten Sie dennoch den Kontakt zu Jenseitigen wünschen, so empfehle ich, sich persönlich an ein seriöses und erfahrenes Medium zu wenden.
Achten Sie aber darauf, dass ein Medium zunächst einmal gründliche Aufklärung bieten muss und lassen Sie sich nicht gar auf eine telefonische »Sitzung« ein.

 *****

Susanne H. aus Wesselig fragt:

Liebe Wakanda,

Ich möchte dass mein Mann wieder zu mir zurückkommt. Er sagt, dass er mich nicht mehr liebt. Gibt es einen Zauber oder ein Ritual, welches ihn wieder an meine Seite bringt, und würden Sie ein solches Ritual für mich ausüben?

Sobald ich nach Liebeszauber oder Partnerzusammenführung gefragt werden, sage ich grundsätzlich: Ja, es gibt derartige Zauber, aber ich führe sie keinesfalls aus. Als absolute Gegnerin derartiger Beeinflussungen, muss ich Sie leider enttäuschen. Ich möchte Ihnen aber auch gern meine Gründe hierfür darlegen:
Wenn man einen Zauber ausführt, in welchem ein Menschen um seine natürliche Handlungsweise gebracht wird, so liegt dies einer Beeinflussung zugrunde. Man erstellt im schlimmsten Fall eine Beeinflussung, die eventuell über Jahre hinweg, einen Menschen in eine Abhängigkeit stürzt.
Fragen Sie sich bitte: Was ist, wenn ich selbst mit diesem Mann nicht mehr leben möchte und mich in jemand anderen verliebe? Frage Sie sich auch: Will ich eine erzwungene Liebe und gebe ich mich damit zufrieden, immer einen unzufriedenen Mann neben mir zu haben?

Die Folgen kenne ich nur zu gut aus der Praxis, wenn Menschen mich völlig verzweifelt um eine Auflösung des Zaubers bitten und ich möchte Sie darauf hinweisen, dass Liebeszauber katastrophal enden könnten. Wollen Sie das auf sich nehmen Susanne?

*****

Christian U. aus Hamburg fragt:

Liebe Wakanda,

ich habe mich vor einigen Wochen an eine Hexe gewandt, die ein Ritual für mich ausführen sollte. Ich wohnte diesem Ritual bei. Dieses theatralische Getue hat mich reichlich Nerven und eine Menge Geld gekostet. Es ging darum, dass meine Partnerin früher als ursprünglich geplant, aus ihrem Urlaub zurückkehren sollte. Da ich mehrfach geträumt hatte, das Flugzeug mit welchem Sie am besagten Tag zurückkommen sollte, eine Notlandung machen muss. Einige Tage später, kam dann zwar auch meine Freundin viel früher heim, aber sie hatte, bereits vor dem Ritual schon den Rückflug gebucht. Ich bin nun etwas verwirrt und habe gleich 2 Fragen an Sie. Muss jedes Ritual mit soviel Aufwand durchgeführt werden? Und: Kann es sein, dass, so wie die Dame mir berichtete, meine Freundin ohne dieses Ritual es sich wieder anders überlegt, und die Buchung zurückgenommen hätte?

Lieber Christian,

zu Ihrer ersten Frage: Nein, rituelle Magie bedarf im Grunde nur viel Zeit und Konzentration auf das Ziel. Es werden zur rituellen Magie aber auch hin und wieder einige Hilfsmittel benötigt, welche uns die Arbeit etwas erleichtern sollen. Diese sind bereits mit den verschiedensten Energien, bzw. Kräften und Wirkweisen »beladen« und dienen lediglich als Werkzeug. Ein Schreiner tut sich schließlich auch leichter, eine elektrische Säge zu nutzen, als mit der Hand zu sägen. So sollte man sich die rituellen Hilfsmittel auch in der magischen Praxis vorstellen. Was das »theatralische Getue« angeht, so sollten Sie dem magisch praktizierenden etwas mehr Verständnis entgegenbringen. Was dem einen bereits durch ein bestimmtes Maß an Konzentration gelingt, bedarf bei anderen etwas an Aufwand.
Aber auch hierbei, sollte man abschätzen können, ob nun theatralisches Getue lediglich der eigenen Kasse dient, oder tatsächlich für das jeweilige Ritual die Zielerreichung bedeutet.
 Zu Ihrer zweiten Frage: Ob das gewünschte Ereignis ohne das Ritual auch tatsächlich eingetreten wäre, lässt sich natürlich nicht überprüfen. Es soll jedoch  Magier und Hexen geben, die raten, auch ein Ritual durchzuführen, wen ein bestimmtes Ereignis bereits begonnen hat. Dies würde z.B. zur Verhinderung einer Unterbrechung führen.

Da es jedoch zunehmend im esoterischen Bereich leider immer mehr Menschen gibt, welche sich für viel Geld für etwas bezahlen lassen, was sie vielleicht irgendwann einmal in Büchern gelesen haben, sollten Sie versuchen, sich zuvor über die Befähigungen der jeweiligen Person zu informieren, und sich ggf. einige Referenzen einholen, damit Sie Ihr Geld nicht umsonst investieren.

  *****

S. P. aus Itzehoe fragt

Hallo Wakanda,

meine Ex-Frau hat ein bisschen Ahnung von Magie. Seit 8 Monaten leben wir getrennt. Sie ruft immer noch an und spricht mir auf den Anrufbeantworter, dass sie mich verflucht und dass ich niemals eine andere Frau bekommen werde.

Ich halte es für absolut ausgeschlossen, dass Ihre Frau zu energetischen Attacken fähig ist, wenn sie sich ein »bisschen« auf dem Gebiet der magischen Praxis auskennt. Sie müssen verstehen, dass zu jeder Art von Magie, ob nun in negativen oder im positiven Sinn, eine Enorme Menge an Energien freigesetzt werden müssen. Diese müssen jedoch erst einmal aufgebaut und kontrolliert werden, bevor man mit ihnen etwas bewirken kann. In der Regel bedarf dies Jahrelanges geistiges Training. Nun sollte aber auch jeder, der sich der magischen Praxis widmet, von den Kräften die freigesetzt werden wissen, dass diese dem kosmischen Gesetz unterliegen, welches besagt, dass alle Energien, immer mit dem Schöpfer verbunden bleiben. Wenn  nun ihre Frau, tatsächlich eine derartige Energie freisetzen kann, wird sie früher oder später sie selbst treffen. Dieses ist ein universelles Gesetz in der Magie und jeder der sich nur halbwegs, sei es auch nur theoretisch mit diesem Gebiet beschäftigt, sollte dies wissen.
Gehen sie also nicht in die Falle und festigen sie in Ihrem Unterbewusstsein diese Drohungen. Übergehen sie sie, schalten sie ihren Anrufbeantworter ab, und ordern Sie sich notfalls eine Geheim-Telefonnummer. Lassen Sie sich keinesfalls ins Bockshorn jagen. Sofern Sie es nicht gedanklich zulassen, wird ihnen auf energetischen Wege nichts geschehen.

 *****

Melanie aus Duisburg fragt:

Hallo Wakanda, ich habe vor kurzem einen Bericht über Astralreisen gelesen. Ich habe daraufhin überall nach Informationen zu diesem Thema gesucht und bin auch fündig geworden. Was ich nicht in Erfahrung bringen konnte ist, ob es Risiken oder etwaige Gefahren während oder nach Astralreisen gibt. Könnten Sie mir vielleicht weiterhelfen?

Ich würde nicht anderen Menschen raten, astrale Reisen zu versuchen, wenn ich mir nicht absolut sicher wäre, dass es ungefährlich ist. Lediglich bei Menschen die psychisch labil sind, könnten Schockmomente auftreten. Man muss sich vorstellen, dass man sich in einem Zustand außerhalb des physischen Körpers wiederfindet und diese Tatsache allein, kann schon für den ein oder anderen erschreckend sein. Deshalb ist es wichtig, sich über dieses Thema genügend Aufklärung zu verschaffen, um schon im Vorfeld darauf gefasst zu sein. Des weiteren hat sich mittlerweile auch die Theorie wiederlegt, dass bei allen Astralreisenden eine Art „Silberschnur“ den Astralkörper mit dem physischen Körper verbindet und ein Reißen dieser Schnur den sofortigen Tod zur Folge hat. Ich muss dazu sagen, dass ich in all den Jahren meiner astralen Erfahrungen und Erlebnisse nicht ein einziges mal diese Schnur wahrgenommen habe. Von anderen »Reisenden« habe ich jedoch gehört, dass einige davon diese Schnur tatsächlich sehen. Diese ist allerdings extrem dehnbar und ein reißen ist demzufolge kaum vorstellbar. Ein Todesfall während einer astralen Reise ist bislang nicht bekannt.

*****
 

Carmen aus Sinsheim fragt:

Liebe Wakanda, ich habe mir ein Pendel gekauft, und muss zu meiner Schande gestehen dass ich überhaupt nicht weiß, wie man ein Pendel befragt. Eine Beschreibung war zwar dabei, aber konkrete Handhabungen wurden nur dürftig beschrieben. Können Sie mir genaueres darüber sagen?

Ein Pendel ist durchaus vielseitig einsetzbar. Sie können das Pendel  nutzen um beispielsweise verschiedene geeignete Pflanzenheilmittel für jemanden zu finden, Lebensmittel auf eventuelle allergische Reaktionen zu testen und sogar Tätigkeiten usw. auszupendeln. Das Pendel wird Ihnen ein ideales und hilfreiches Instrument sein, wenn Sie sich Ihrer Sache nicht ganz sicher sind.

Sie sollten aber Ihr Pendel zuvor auf Ihre fragen »Einpendeln«. Gehen Sie dazu wie folgt vor: Halten Sie die Pendelschnur in Ihrer linken Hand zwischen Daumen und Zeigefinger und stützen Sie Ihren Ellbogen fest auf den Tisch. Das Pendel sollte etwa 3 – 5 cm. Über der Tischplatte frei schwingen können. Stellen Sie dann in entspannter Haltung dem Pendel einige Fragen, welche auf jeden Fall mit »ja« beantwortet werden müssten. Fragen Sie beispielsweise »Bin ich am ... geboren«? oder »Lautet meine Telefonnummer ....«?, Nennen Sie dabei die korrekte Antwort und beobachten Sie, in welcher Schwingrichtung Ihr Pendel ein «Ja» als Antwort gibt. Im Anschluss halten Sie das Pendel kurz fest und legen Sie auf die gleiche Weise ein »Nein« fest. Stellen Sie hierbei Fragen, die unbedingt ein »Nein« als Antwort hergeben müssten. Das Pendel wird Ihnen hierbei eine andere Schwingung zeigen. Sie werden im Laufe der Zeit feststellen wie viele Antworten in verschiedenen Schwingrichtungen das Pendel Ihnen mitteilt. Es kann auch durchaus vorkommen, dass Ihr Pendel einmal eine Frage nicht beantworten kann. Meist steht es dann vollkommen still, ohne jegliche Schwingung. Stellen Sie dann entweder Ihre Frage etwas anders, oder Fragen Sie direkt, ob das Pendel diese Frage nicht beantworten kann.

 *****

Stefan U. aus Hannover fragt:

Ich bin noch Neuling aber mich interessiert das Thema Reinkarnation aus dem Grund weil meine Mutter vor einiger Zeit gestorben ist.  Was muss ich denn darunter jetzt verstehen?

Lieber Stefan,

der Begriff Reinkarnation stammt aus dem lateinischen und bedeutet gleichsam »Wieder Fleisch Werdung« oder »Wieder Einfleischung«, welches wiederum bedeutet, dass die Seele, welche einst in einem Körper gewohnt hat und nun nur noch »Seele« ist, wieder einen anderen Körper zugeteilt bekommt, um auf unserer irdischen Ebene erneut ein Leben zu führen. Die Reinkarnationslehre stammt aus dem Hinduismus und das Ziel eines jeden Hindus ist es, nicht reinkarniert zu werden sondern dieser »Prozedur« durch einen Aufstieg in die Ewigkeit zu entkommen. Für die meisten von uns bedeutet die Reinkarnation eine Change zu bekommen, im nächsten Leben alles besser zu machen, aus den Fehlern in vergangenen Leben zu lernen und vom Guten zum Besseren überzugehen.

 *****

Gerhard F. aus Saarbrücken fragt:

Können Sie mir erklären, was es mit immer wiederkehrenden Träumen auf sich hat? Ich Träume seit einigen Wochen immer die gleichen Traumabläufe. Nicht jede Nacht aber immerhin bis zu vier mal in der Woche.
 

Lieber Gerhard,
Träume oder Traumabläufe, die sich ständig wiederholen sind in der Regel als Traumbotschaften zu verstehen. Da ich nun keine genaueren Angaben habe, sollten Sie folgendes tun: Schreiben Sie Ihre Träume täglich auf, sofern Sie sich an sie erinnern. Versuchen Sie anhand eines guten Traumsymbolbuches, die in Ihren Träumen am häufigst auftretenden Traumsymbole zu entschlüsseln.
Die sogenannten Traumsymbollexika können durchaus als Hilfe zur Traumdeutung verwendet werden. Wichtig ist es jedoch auch, dass Sie anhand Ihrer Einträge lernen, Ihre eigene Traumsymbolik für sich zu deuten. Manchmal können Träume uns auf bevorstehende Ereignisse hinweisen oder uns vor unbedachten Handlungen warnen. Aber auch hellsichtige Träume oder Geschehnisse aus längst vergangener Zeit, oder vergangenen Existenzen, können sich in Träumen wiederspiegeln. Aus diesem Grunde halte ich es für überaus wichtig, dass man Träume, auch wenn Sie manchmal verwirrende Abläufe hervorbringen, richtig zu deuten versteht.

 

*****

Luca P. aus Mönchengladbach fragt:

Ich habe schon öfter etwas von Seelenverwandtschaft gehört und habe vor kurzem einen Menschen kennengelernt, bei der ich das Gefühl habe, dass ich sie schon lange kenne. Ich möchte nun gerne wissen, ob diese Person meine Seelenverwandte sein kann.

Liebe Luca,
man trifft im Leben Menschen, mit denen man sich auch ohne Worte versteht, bei denen ein Blickkontakt genügt um miteinander zu kommunizieren.
Seelenverwandtschaft heißt, dass man in einem Leben auf »Seelen« trifft, mit welchen man in bereits vergangenen Leben zu tun hatte. So könnte zweifellos die Person eine Seele sein, welche in einem vorherigen Leben ihre Mutter oder Ihr Vater gewesen ist. Wenn man sich in verschiedenen Leben trifft, kann zur Ursache haben, dass man etwas gemeinsames zu lösen hat, eine Aufgabe nicht zuende gebracht wurde etc. Es gibt sogar ganze Seelengruppen, die immer wieder zusammenfinden, die vielleicht einmal zu einer Familie gehörten, oder einer bestimmten Vereinigung gehörten.
Sie, liebe Lucia, sollten sich mit der Person einmal intensiv über Erinnerungen, Gedanken und Träume unterhalten. Es könnte sich als Schlüssel zu etwas besonderem herausstellen.

 ***** 

Frau Martina K. aus Wien fragt:

Was hat es zu bedeuten, dass ich manchmal, wenn ich nur kurz die Augen schließe, oder auch wenn ich schlafen gehe und gerade erst einige Sekunden die Augen zumache, Bilder sehe, Menschen, die ich noch nie zuvor gesehen habe. Manchmal auch Furchterregende Dinge oder reißende Tiere.

Liebe Martina,
bitte kommen Sie erst einmal zur Ruhe. Selten sind „böse“ Mächte am Werke.
Versuchen Sie einmal darüber nachzusinnen mit was Sie sich zuletzt intensiv beschäftigt haben. Es könnte sein, dass diese »Beschäftigung« Ihren Wahrnehmungssinn sensibilisiert hat. Was Sie »sehen« liebe Martina, können nun entweder astrale Bilder oder auch Erinnerungen längst vergangener Tage sein. Um dies jedoch herauszufinden, müsste ich mit Ihnen dieses Thema tiefgehender und in direkter Anwesenheit bearbeiten. Was Sie vorab tun können ist, sich nicht dagegen zu stellen. Nehmen Sie an was Sie sehen und Erleben. Schreiben Sie alles auf und versuchen Sie dieses schließlich als Schlüssel zu einer bestimmten Botschaft zu deuten. Sie werden feststellen, dass mit dieser Arbeit auch diese »Visionen« in ihrer Heftigkeit nachlassen werden. Ich bin davon überzeugt, dass all die Bilder Teil eines Ganzen sind. Ähnlich einem Puzzle, was sich nach und nach zusammenfügt. Versuchen sie diese Ganzheit zu finden und sie für sich positiv zu nutzen.

 *****

Frau Karin B. aus Schliersheim fragt:

Mein Sohn ist bereits 7 Jahre alt und immer noch Bettnässer. Ich weiß schon keinen Rat mehr. Können Sie mir helfen ?

Heilkundlich würde ich Ihnen empfehlen, Ihrem Sohn Täglich einige Schlucke Maisbarttee zu geben. Er hilft im allgemeinen sehr gut, gegen Blasenschwäche und Bettnässen bei Kindern und älteren Menschen. Aus psychologischer Sicht gesehen, sollten Sie Ihrem Kind in seine Seele schauen. Hat er eventuell schulische Probleme, sollten Sie vielleicht einen Schulpsychologen aufsuchen. Nächtliches Bettnässen kann tiefergehende Ursachen haben. Meist ist eine Angst vor dem »loslassen«. Versuchen Sie herauszufinden, was Ihr Sohn nicht loslassen kann oder möchte. Hat er vielleicht einmal einen schlimmen Verlust erlitten, den er bis dato noch nicht verarbeitet hat? Wenn Sie, liebe Karin dieses Problem nicht durch einfühlsame Gespräche und Bemühungen herausbringen, so sollten Sie sich an einen seriösen Kindertherapeuten wenden.

 

Herr Herrmann W. aus Gelsenkirchen fragt:
Ich lese immer wieder, dass verschiedene Hexen und Magier Liebeszauber anbieten. Auf Ihren Internetseiten stieß ich auf Ablehnung. Warum ist Liebeszauber Ihrer Meinung nach Gefährlich?

Liebeszauber ist nicht in dem Sinne gefährlich dass er jemanden umzubringen vermag. Er kann eher eine emotionelle Gefahr für die zu beeinflussende Person bedeuten, welche mittels eines solchen Zaubers zu etwas »geführt« wird, was sie vielleicht gar nicht möchte. Sie wird mittels einer solchen Beeinflussung quasi zu Handlungen gezwungen. Das Herz wird jedoch immer dagegen sprechen, denn echte und aufrichtige Gefühle sind stärker als jeder Zauber. Wäre es nicht viel schöner, auf natürliche Weise eine Partnerin oder einen Partner an sich zu binden, welche/r dies auch von ganzen Herzen möchte, anstatt unter einem Bann zu stehen? Außerdem, was wäre, wenn der andere Partner die Verbindung lösen möchte und die zuvor beeinflusste Person wie unter einem magischen Zwang an ihm hängt? Liebeszauber sollte deshalb lediglich angewendet werden, wenn beide Parteien dies möchten. Zum Beispiel um eine bestehende Partnerschaft aufzufrischen oder zu festigen.

*****

Frau Christina J. aus Wittlich fragt:
Ich war immer für alle da, immer die Starke und alles tragende. Ich fühle mich zur Zeit furchtbar geschwächt und ausgelaugt. Ich möchte aber niemanden enttäuschen und meinen Pflichten weiterhin nachkommen. Ich schaffe es aber nicht und habe dabei den Drang mich für alles und jedes entschuldigen zu müssen. Was kann ich gegen diesen Zustand tun? Ich möchte weiterhin stark sein, aber es gelingt mir nicht.


Es sollte Ihnen in solchen Momenten ein Anliegen sein, zunächst einmal an sich selbst zu denken. Ihre Kraft und Energiereserven sind verbraucht, was schließlich auch kein Wunder ist. Seien Sie einmal NICHT Stark und lassen Sie Ihre Mitmenschen wissen, dass auch Sie »nur« ein Mensch sind, mit allen Stärken aber auch Schwächen. Akzeptieren Sie Ihre Gefühle und Gedanken. Wenn Sie das Bedürfnis haben zu weinen, dann tun Sie es und halten Ihre Emotionen nicht zurück. Es wird sie befreien. Und sehen Sie es um Himmels willen nicht als Verpflichtung an, für andere Stark zu sein, wenn Ihre Seele bereits am Boden ist. Ein weiterer wichtiger Faktor ist, dass man Sie um Ihre Energien beraubt. Man nennt dieses Phänomen auch Energievampirismus. Erkennen können wir das, wenn wir zum Beispiel mit einer Person zu tun hatten, welche uns mit ihren eigenen Sorgen und Nöten belastet, so dass uns bereits das Zuhören stark beeinflusst. Später fühlt sich die Person dann um einiges erleichtert oder befreit, während wir uns zunehmend geschwächt fühlen. Tanken Sie also neue Energien. Nehmen Sie sich eine »Auszeit« und kümmern Sie sich einige Tage lang einmal nur um sich selbst. Nehmen Sie Entspannungsbäder, beduften Sie Ihre Wohnung mit Jasmin oder Teebaumaroma, gehen Sie zum Shoppen oder tun Sie das, was Ihnen selbst am meisten Freude bereitet. Sie werden sehen, wie gestärkt Sie sich bereits nach kurzer Zeit fühlen.

*****

Larissa aus Kerpen fragt:

Hallo Wakanda, Ich brauche Ihren Rat. Ich habe in der letzten Zeit sehr viel um die Ohren gehabt, deshalb fällt es mir erst jetzt, nachdem der ganze Stress eigentlich verschwunden ist auf: Ich träume sehr schlecht. Ich kann zwar nicht behaupten, dass ich unter Alpträumen leide aus denen ich schweißgebadet aufwache, aber es ist schon sehr nah an dieser Grenze. Am Morgen und den ganzen Tag über, fühle ich mich dementsprechend ausgelaugt, müde und bin auch sehr nervös. Woran kann das liegen?


In Träumen spiegelt sich zum größten Teil das Alltagsgeschehen und die Emotionen, welche wir damit verbunden haben wieder. Da Sie in der letzten Zeit ziemlich unter Stress standen, muss dieser Stress ja auch irgendwie psychisch verarbeitet werden und dies geschieht nun einmal in der körperlichen und geistigen Ruhephase. Demzufolge in der Nacht. Ich empfehle zur raschen Linderung Ihres Problems zunächst einmal sich mit autogenem Training zu befassen. Dabei lernen Sie Körper und Geist zu entspannen und schließlich mittels Suggestionsformeln eine angenehme Ruhe zu finden. Doch nicht nur die Linderung des momentanen Problems sollten Sie erarbeiten, sondern auch damit Ihren Lebensrhythmus, Ihr Denken und Handeln etwas umstellen. Mittels autogenem Training werden Sie auch das mit Leichtigkeit meistern können. Versuchen Sie sich zu Informieren, ob in Ihrer Stadt eventuell solche Trainingskurse angeboten werden. Möchten Sie lieber alleine Trainieren, so empfehle ich Ihnen das Buch: Autogenes Psychotraining – von Karl O. Stoeber, der leicht verständlich die Grundpfeiler des autogenem Training beschreibt und auch praktische Übungen zur Entspannung und zum Stressabbau bereithält. Weiterhin würde ich Ihnen noch empfehlen, Ihre Träume auf Paper festzuhalten. Schreiben sie alles nieder, woran Sie sich erinnern können. Versuchen Sie anhand Ihrer Notizen dann Ihre Träume zu entschlüsseln.
Sie werden sehr bald herausfinden, warum bestimmte Traumsymbole bzw. Träume auftauchen und wie Ihr Alltagsgeschehen Ihre Träume beeinflusst. Mittels eines guten Traumsymbolikbuches, lassen sich ebenso auch die am häufigst auftretenden Traumsymbole deuten. 

*****

Frank R. aus Lippstadt fragt:

In letzter Zeit werden eine ganze Reihe von verschiedenen Seminaren zum Thema Magie angeboten. Ist es nun sinnvoll, an solchen Veranstaltungen teilzunehmen, oder ist es besser, sich die Praxis lieber zu Hause mit Büchern in Eigenregie zu erarbeiten? Es ist ja leider auch eine Geldfrage, denn solche Seminare sind nicht eben billig.

Es kommt ganz darauf an, inwieweit Sie des Lerneifers mächtig sind. Natürlich ist es immer vorzuziehen, seine eigenen Erfahrungen zu machen. Jedoch sind unter der unwahrscheinlichen Vielfalt der magischen Übungsbücher nur recht wenige, die wirklich empfehlenswert sind. Die meisten beschreiben lediglich bruchstückhafte Informationen mit welchen sich als Ganzheit nicht viel anfangen lässt. Allerdings kann Ihnen das mit einem Seminarreferenten auch passieren. Ein guter Referent ersetzt Ihnen oft Jahre des Umherirrens und erspart Ihnen manche teure Fehlinvestition in Ihrer Bibliothek. Ein schlechter dagegen wird Sie in der Regel entweder völlig entmutigen oder enttäuschen, oder er jagt sie förmlich in die Arme der Buchhändler. Das Dumme ist nur, dass Sie den einen vom anderen meistens erst hinterher unterscheiden können, also nachdem Sie schon teure Seminarkosten geleistet haben. Deshalb ein paar Tipps, wie Sie vielleicht mit etwas Glück von vorneherein ein gutes Seminar von einem schlechten unterscheiden können.

·      Der Seminarpreis stellt keineswegs ein Kriterium dar. Eine teure Seminargebühr ist demnach noch keine Garantie für eine zufrieden stellende Leistung; umgekehrt sind aber auch gerade außergewöhnlich preiswerte Seminare als Tarnveranstaltungen für den Verkauf anderer, teurerer Produkte bekannt. Beispielsweise lehrt man Riten, welche überteuerte Ritualgegenstände und andere Gerätschaften bedürfen.

·      Erkundigen Sie sich stets vorher, wie hoch die Höchstteilnehmerzahl ist. Gehen Sie auf keine Seminare, bei denen mehr als 10 - 15 Personen aufgenommen werden, wenn es nur einen einzigen Referenten gibt. Dann kommt nämlich im Endeffekt jeder Teilnehmer zu kurz, da sich der Referent nicht um jeden einzelnen intensiv kümmern kann. Meiden Sie also Massenveranstaltungen.

·      Lesen Sie die Seminarankündigung sorgfältig durch und achten Sie darauf, ob Sie auch wirklich verstanden haben, was Ihnen da angekündigt wird. Werden unverständliche Fremdworte genutzt, oder kommen Ihnen die Beschreibungen »spanisch« vor, nehme Sie Abstand. Die Ausdrucksweise ist nämlich oft sehr verräterisch.

·      Achten Sie darauf, ob Sie bei nichtgefallen, oder eventuell bei besonderen Bedingungen wie Krankheit etc. von dem Seminar zurücktreten können und ob Ihnen die gezahlten Kosten zurückerstattet werden. Es ist zwar in der Regel so, dass ein Veranstalter sich gegen unsichere Teilnehmer absichert, aber schließlich können Sie ja auch mal krank werden. Eines kann Ihnen allerdings auch der allerbeste Referent nicht ersparen: die Notwendigkeit eigener Praxis, Erfahrung und Selbstentwicklung.

*****

Gerlinde B. aus Köln fragt

Mit Begeisterung habe ich Ihre Berichte über die Bachblüten gelesen! Nur irgendwie finde ich nicht das richtige für mich! Ich habe schon sehr viele Sache ausprobiert, Baldrian-Hopfen u.ä., vom Arzt verschriebene Schlafmittel, aber ich finde Nachts einfach keine Ruhe. Da ich mit 5 Kindern, meinem Haushalt, halbtags berufstätig, ziemlich Stress habe, falle ich Abends total müde ins Bett, kann aber einfach nicht einschlafen! In meinem Kopf geht es zu wie in einem Wespennest! Ich hoffe, dass Sie mir einen Rat geben können, wie ich zur Ruhe komme

Alltagssorgen, Situationen und Erlebnisse verfolgen uns oftmals bis in die späte Nacht hinein. Man fällt von einen Gedanken in den nächsten und ehe man sich versieht ist die Nacht vorbei und man selbst um den erholsamen Schlaf gebracht. Es gäbe hier verschiedene sehr wirkungsvolle Methoden, den »Kopf frei« zu bekommen. Zum einen empfehle ich bei allabendlichem Gedankenterror gerne folgendes:
Der Sorgenschrank: Natürlich sollte sich dieser visuell verinnerlicht werden. Gehen Sie dabei wie folgt vor. Stellen Sie sich vor, neben Ihrer Schlafstatt stünde ein Schrank, bei welchem sie nun verschiedene Ablagemöglichkeiten zu Verfügung haben. Entweder durch mehrere Schubfächer, ähnlich einem Apothekerschrank, oder aber durch offene Regalfächer. Wenn sich nun ein Gedanke nach dem anderen auftut, bei welchem Sie jedes Mal endlos nachzugrübeln scheinen, dann legen Sie innerlich diese einzelnen Gedanken in den Schrank und bitten Sie darum, sie bis zum kommenden Morgen, oder wenn Sie sich darum kümmern möchten, abgeben zu dürfen. Visualisieren Sie, wie Sie Gedanke um Gedanke, wie ein kleines Paket verschnürt in diese Ablagen geben, sich anschließend herumdrehen und Ihren wohlverdienten Schlaf genießen können. Sie werden sehen, diese Praktik wirkt oftmals wahre Wunder.
Doch nicht nur diese empfohlene Soforthilfe sollten Sie nutzen, sondern auch nicht auslassen, das »Übel« an der Wurzel zu packen. Was bereitet Ihnen Stress? Wie könnten Sie Extremsituationen vermeiden, wenn nicht gleich umgehen? Sie können sich nicht immer nur für andere aufopfern und dabei selbst auf der Strecke bleiben. Ich würde Ihnen dringend empfehlen, sich mindestens Täglich 10 – 20 Minuten der eigenen Entspannung zu widmen. Kraft auftanken und den eigenen Energiehaushalt wieder zu stabilisieren. Eine sehr einfache und rasche Methode ist die Erdung. Gehen Sie dazu wie folgt vor:
Die einfache Erdung ist eine hervorragende Technik um Energie aus dem Erdreich zu holen. Sie kann täglich angewendet werden, am besten mit nackten Füßen in der Natur.
Beginnen Sie, indem Sie sich vorstellen dass Sie sich mit der Erde verbinden, das geht am einfachsten, indem Sie sich fest auf den Boden stellen oder setzen und die Vorstellung verinnerlichen, dass Ihnen, ähnlich wie bei einem Baum Wurzeln aus den Füßen oder dem Ende Ihres Rückgrades sprießen und bis tief ins Erdreich eindringen. Die Wurzeln sind nun Ihre Erdverbindung. Stellen Sie sich vor, wie Sie fest mit der Erde verankert sind. Ihre Wurzeln sind Röhrenartig und Sie saugen mittels diesen Wurzeln Energie in ihren Körper auf. Die Energie strömt nun durch Ihre Füße in den Körper. Spüren Sie diese Energie, wie sie immer höher steigt bis hinauf zu Ihrem Kopf. Atmen Sie tief und gleichmäßig ein. Mit jedem Atemzug steigt mehr Energie aus Ihren Wurzeln hinauf in den Körper.

Beenden Sie die Meditation, so wie sie begonnen wurde. Danken Sie anschließend gedanklich der Erde, für die Energie die Sie sich holen durften.

 *****

 Mark A. aus Daun fragt:

Ich möchte gerne Aura lesen lernen, ich weiß, dass das mit viel Üben verbunden ist! Meine Frage an Sie, haben Gegenstände eine Aura, wie ist das mit Tieren und Pflanzen und wie lange dauert es bis man Aura lesen kann.

Lieber Mark, jedes Lebewesen, sowie auch Pflanzen haben eine Aura. Alles was lebt, besitzt eine Aura. Tote Gegenstände wie z.B. eine Vase, Papier etc, haben keine Aura. Dagegen können magisch »geladene« Gegenstände jedoch auch eine Aura besitzen.Wie lange es dauert bis man die Kunst des Aurenlesens beherrscht liegt jedem Menschen individuell zugrunde. Was der eine in 2 Wochen erlernt, kann für den anderen mehrere Monate dauern. Beim Aurenlesen ist die stete Übung das A und O. Die Augen müssen auf das „starre« Sehen trainiert werden, was sich oftmals als nicht gerade einfach herausstellt. Eine Effektive Methode ist das Üben vor einem dunklen Hintergrund. Halten Sie dabei die Hand in Augenhöhe und fixieren Sie die Umrisse Ihrer Hand vor diesem dunklen Hintergrund. Starren Sie und versuchen Sie möglichst nicht zu blinzeln. Zunächst werden Ihre Augen tränen und man gerät dabei immer wieder in Versuchung die Augen zu reiben, aber halten sie dieses Starren weiterhin fest. Nach einigen Minuten werden Sie einen feinen Lichtschein als Umriss wahrnehmen. Das ist Ihre Aura. Mit Beharrlichkeit und Geduld werden Sie auch später verschiedene Auradichten und Farben wahrnehmen können.

*****

Samantha aus Bergkamen fragt:

Seit einiger Zeit verfolge ich mit großem Interesse Ihre Berichte. Nun möchte ich mich mit einer Frage an Sie wenden. Es geht mir nämlich um die Rolle der Astrologie: Viele Magier betrachten die Sterndeutung ja als eine der Grundsäulen aller abendländischen Esoterik und Magie; andere dagegen äußern sich sehr abfällig darüber oder ignorieren sie weitgehend. Nun wüsste ich gern, wie Sie darüber denken.

Die Frage der Astrologie ist in der Tat etwas heikel, aber eigentlich bin ich ganz froh darüber, dass sich die Magier in diesem Punkt nicht immer ganz einig sind. Gerade im Bereich Magie, tut sich bei vielen Menschen der Irrglaube auf, im alleinigen Besitz der absoluten Wahrheit und Vollkommenheit zu sein. Ich persönlich schätze die Astrologie sehr und in bestimmten Situationen z.B. bei einigen Ritualen, richte ich mich auch nach dem Stand des Mondes. Meine eigene Magie hat deshalb nur soviel mit der Astrologie zu schaffen, dass ich mich nach den Mondphasen richte. Magie und Astrologie möchte ich einmal in 2 unabhängig voneinander wirkenden Bereiche trennen. Beide können ohne weiteres jedes für sich, dem erfahrenen Anwender von großem Nutzen sein, aber auch in Kombination miteinander können Astrologie und Magie angewendet werden. Im Grunde, liegt der Bereich Astrologie der eigenen Erfahrung und Praxis zugrunde. So viele Magiepraktizierende es gibt, so unterschiedlich sind auch Ihre Praxismethoden. Was ich damit sagen will ist, dass nicht jeder Magier mit der Astrologie gleich gut umgehen kann. Ebenso gilt das natürlich auch in umgekehrtem Fall; nicht jeder Astrologe versteht sich auf die magische Praxis.

 

*****

 Claudia aus Bergheim fragt:

Ich habe nach der letzten Schwangerschaft enorm viel Haar verloren. Ein vom Hautarzt verschriebenes Mittel hat keinen Erfolg gebracht. Ich traue mich schon gar nicht mehr, meine Haare auszubürsten. Bitte geben Sie mir einen Rat, was ich tun kann, um den Haarausfall zu stoppen.

Besorgen Sie sich Nussbaumblätter. Am besten vom Walnussbaum.  Man kann auch getrocknete verwenden, welche Sie sich in der Regel in Apotheken, bei Kräuterversanden oder Kräutergeschäften besorgen, bzw. bestellen können.
Die frischen oder getrockneten Blätter, setzen Sie in einem halben Liter kaltem Wasser an. Nehmen Sie bitte pro halben Liter, eine Doppelhand voll Blätter. Lassen sie den Kaltauszug über Nacht ziehen, bevor Sie ihn am Morgen durch ein Sieb abseihen und als Kopfhaut- Massagemittel verwenden. Massieren Sie dabei nicht zu kräftig und reibend, sondern schieben Sie stattdessen die Kopfhaut, ähnlich einer Druckmassage. Wiederholen Sie diese Prozedur mindestens 3 x pro Woche. Nach etwa 2 Wochen, sollte sich eine merkbare Besserung des Problems eingestellt haben.

 *****

Brigitte aus Karlsruhe fragt:

Wakanda, gibt es ein Patentrezept gegen Monatsbeschwerden?

Liebe Brigitte, ich kann Ihnen kein alleiniges Patentrezept geben, denn es gibt eine ganze Reihe recht wirkungsstarker Heilmittel gegen Monatsbeschwerden und allgemeine Frauenleiden. Erfolgreich ist eine Trinkkur aus einer Teebereitung aus Taubnessel oder Schafgarbe. Beide Heilkräuter gleichen in ihrer Wirkweise. Die Taubnessel kennt man in unseren Gefilden auch unter dem Namen: Löffelblume. Beide Krautarten, können als Tee sowohl aus getrockneten Kräuter, als auch aus frischen Kräutern hergestellt werden. Die Zubereitung ist relativ einfach. Das Kraut zerkleinern und auf einen Teelöffel zerkleinertes Heilkraut, geben Sie schließlich ¼ l. heißes Wasser. Lassen Sie dies nur etwa 1 – 2 Minuten kurz ziehen. Linderung der Beschwerden treten meist bereits nach 2 – 3 Tassen, über den Tag verteilt auf.

 *****

Karin S. aus Frankfurt fragt:

Wakanda, meine Leidenschaft, gehört dem Kartenlegen! Ich weiß, dass man die Karten nicht überbeanspruchen sollte, aber ich kann nicht anders. Ich gehe schon bald nicht mehr aus dem Haus ohne, dass ich mir die Karten gelegt habe, alle Entscheidungen mache ich von den Karten abhängig! Nur ist es seit einiger Zeit so, dass mir die Karten nur noch negatives sagen. Wakanda, mein Leben sieht schlimm aus! Ich habe Angst!

Machen Sie Ihr Leben nicht ausschließlich von den Karten abhängig, und dies gilt für jede Art des Weissagens. Sie müssen sich verinnerlichen, dass sie keinesfalls Ratgeber ihrer kompletten Lebensgestaltung sein können und dürfen. Es ist auch nicht ratsam, für jede Kleinigkeit, die Karten zu befragen. Denn damit haben Sie keineswegs eine selbstständig wirkende »Kraft« in den Händen. Um Karten zu legen, muss ein bestimmtes Maß an Konzentration auf die jeweilige Frage aufgebracht werden, um sinnvolle Antworten zu erhalten. Kleinste Abweichungen der Konzentration, komplizierte Fragestellungen, Störungen von außen, oder stetes Wiederholen des Legens auf eine bestimmte Frage, können die Ergebnisse immens verfälschen.
Vergessen sie nicht; es sind und bleiben Karten! Geben sie ihnen demzufolge keine Macht, über ihr Leben. Sie laufen ansonsten Gefahr, entscheidungslos zu werden. Ich rate Ihnen dringend, die Karten für einige Zeit fortzulegen um sich wieder ihrer eigenen Intuition zu erinnern und widmen zu können. Ich wünsche Ihnen dazu alles Gute.

  *****

Frau Sabrina K. aus Bergisch Gladbach fragt:

Ich möchte einem sehr lieben Menschen einen Gegenstand weihen. Die Person hat bald
eine sehr schwierige Prüfung und ich möchte den Gegenstand so weihen, damit er ihr die
Kraft und Konzentration gibt, die sie dafür benötigt. Natürlich mit Schutzkreis und Weihrauch. Leider weiß ich nicht, ob das so richtig ist. Ich will ja nicht, dass was schief geht und sie zum Schluss wegen mir die Prüfung verbammelt!! Es wäre wirklich total lieb von Ihnen wenn Sie mir helfen könnten !!

Um einen Gegenstand zu weihen, muss er zuvor gereinigt werden. Wenn ich Ihre Frage recht verstehe, so soll dieser Gegenstand mit einer speziellen Wirkung aufgeladen werden um Kraft und Konzentration zu geben. Gehen Sie also folgendermaßen vor:

Reinigen Sie diesen Gegenstand unter fließendem aber leichten Wasserstrahl und visualisieren Sie, wie weißes und reinigendes Licht aus diesem Strahl in den Gegenstand fährt und ihm so alle negativen Energien nimmt. Halten Sie diese Vorstellung etwa 5 - 10 Sekunden. Im Anschluss visualisieren Sie blaues und schützendes Licht, welches diesem Gegenstand nun vorab einmal eine Schutzwirkung verleiht. Schließlich lassen Sie ihn von selbst trocknen und Meditieren mit diesem Gegenstand in den Händen.

Bitten Sie gedanklich darum, dass dieser Gegenstand nur für  (....Name) ist und dieser Person körperliche und geistige Energie und Intuition zuführen soll. >Sehen< Sie bildlich, wie die Person mit diesem Gegenstand ohne Schwierigkeiten und "Lampenfieber" die Prüfung hinter sich bringt. Und mit dem Wissen, die Prüfung gut anzuschließen, den Prüfungssaal leicht, beschwingt und vollkommen emotional gelassen, verlassen wird.

  *****

Haben auch Sie eine Frage auf dem Herzen? Mailen Sie mir hier >  E-Mail . Geben Sie auch bitte mit an, ob Ihre Frage auf dieser Seite veröffentlicht werden soll.

 

© Anne Sieger  Kolumne aus der Zeitschrift Sternenwelt 04 • Leserfragen

 

Besucherstatistik