Wenn sich die herkömmlichen Institutionen und die althergebrachten Lebensformen als völlig irrelevant erweisen, gerät die Welt in eine Phase des Aufruhrs und des Umbruchs. 

Wohin man sieht, stößt man auf Bewegungen, Gruppen und manchmal auch auf einzelne Stimmen, die uns ernsthaft mahnen, einen anderen Weg einzuschlagen. Im Grunde genommen, basieren alle Alternativen, die hier aufgeführt sind, auf einer neuen Sichtweise von Natur und, Mensch. Hinter vielen dieser Weltanschauungen, steckt die Vermutung, dass die physische Welt nur die Oberfläche der Dinge ist. Dahinter verbirgt sich eine andere Ebene der Realität, die die dreidimensionale Welt bedingt. 
Viele haben erkannt, dass das streben nach ehrgeizigen Zielen am Leben vorbeiführt. Sie geben ihren Ehrgeiz auf und und hinterfragen stattdessen die Art wie wir Leben.

 

Übersicht:

Alchimie
Anthroposophie
Astralkörper

Astrologie
 
Außerkörperliche Erfahrungen (AKE)
Außersinnliche Wahrnehmung (ASW)
Automatisches Schreiben

Bach-Blütentherapie

Chakren
Channeling
Chirologie
Co-Counselling
Cumberlandismus

Dianetik

Elektrische Stimmphänomene
Erdmysterien
Exorzismus

Fernheilen
Findhorn

Ganzfeld
Geomantie
Gesundbeten
Graphologie

Handlesen
Hellhören
Hellsehen
Hyperästhesie

Hypnose

I Ging

Kabbalah
Kirlian-Fotografie
Kryptonäsie
Kundalini

Levitation
Luzidität

Magie
Medialität
Mind Mirror
Mystik

Odische Kraft
Ouija Brett

Paranormal
Parapsychologie
Past-Life-Therapie
Pendel/Pendeln
Pneumatokratie
Präkognition
Prophezeiung
PSI
Psychokinese
Psychometrie

Radiästhesie
Rebirthing
Reinkarnation
Rosenkreutzer

Schamane
Scientology-Bewegung
Sekten
Spiritismus
Sufi

Tarot
Telepathie
Theosophie
Träume
Trance

Vereinigung für die Wissenschaftliche Erforschung  Paranormaler Phänomene

Wassermannzeitalter
Wünschelrutengehen

Zener-Karten
Zweites Gesicht

 Alchimie

Oberflächlich betrachtet, beschäftigt sich die Alchimie mit der Reinigung und Umwandlung von Metall in Gold mit Hilfe von Feuer. In dieser Hinsicht ist sie der Vorläufer der modernen Chemie. Aber der tiefere Sinn der Alchimie ist viel umfassender und komplizierter. Beispielsweise hatten alle Metalle einen Symbolischen Wert und wurden mit bestimmten Göttern und spirituellen Eigenschaften assoziiert. Der Alchimist suchte nach der kreativen Kraft des Gottes, so wie sie sich in der Natur manifestiert, im besonderen in der geheimnisvollen Wandlungsfähigkeit der Metalle. 
Das wahre Ziel der Alchimie ist die Transformation des Menschen. Auch liegt ihr eine lange mystische Tradition zugrunde. Die Anfänge der Alchimie und die ihrer Vorläufer im alten Ägypten und Arabien, in Griechenland und im östlichen Mittelmeerraum lassen sich nicht genau festlegen. 
Der Begriff Alchimie stammt aus dem arabischen Wort >el kymia<. Es bedeutet >das schwarze Land<, ein  Ausdruck der in der damaligen Zeit für Ägypten verwendet wurde. Dadurch erweist sich die Alchimie als Erbe der alten Ägypter. 
Das überlieferte alchimistische Wissen beeinflusste viele okkulte Traditionen und lebt in der 
Kaballah, dem Rosenkreutzer Orden und den Lehren von Rudolph Steiner (siehe Anthroposophie) weiter  

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 Anthroposophie

Das Wort >Anthroposophie<, setzt sich aus dem griechischen >anthropos<. der Mensch, und >sophia>, die Weisheit, zusammen. Sie wurde von Rudolph Steiner begründet, der sein System als >>Weg des Wissens<< bezeichnete, >>der das spirituelle im Menschen zum spirituellen im Universum führt<<.
Die Anthroposophie zielt darauf ab, die essentielle Spiritualität der gesamten Schöpfung zu erkennen. Obwohl Steiner in der Anthroposophie viele esoterische und okkulte Vorstellungen vereinte, sah er Christus als die zentrale Figur in der Geschichte der Menschheit an.
Die
Reinkarnation ist ein wesentlicher Grundsatz der Anthroposophie. Steiner lehrte, dass es außer dem physischen Körper noch den ähterischen Körper gibt, der die gestaltenden Kräfte enthält, sowie den Astralkörper, eine Dimension, die die Emotionen und Triebe umfasst, und schließlich das Ego und das Selbstbewusstsein.
Heute gibt es Steiner-Schulen in mehreren europäischen Ländern. Ihr Lehrplan basiert auf dei Lehren des Begründers, wobei eine große Betonung auf das Malen und andere Kunstformen gelegt wird, die als Mittel zum selbstausdruck und zur Selbstfindung verstanden werden.
Auch die anthroposophische Medizin entstand aus Steiners Erkenntnissen über die Menschliche Natur. Ihr Schwerpunkt liegt in der Einheit von Körper, Geist und Seele.

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 Astralkörper

Der Astralkörper wird bisweilen als das feinstoffliche Ebenbild des physischen Körpers beschrieben. Diese Bedeutung gibt die Parapsychologie dem Begriff >astral<, im allgemeinen ist er gleichbedeutend mit >ätherisch<.
Gemäß der okkulten Überlieferung, kann der Astralkörper den physischen Körper verlassen, während man schläft. Ebenso trennt er sich vom physischen Körper, wenn man stirbt. Darüber hinaus liefert er eine Erklärung für
außerkörperliche Erfahrungen. Viele östliche und esoterische Traditionen verwenden den Begriff >astral< im Gegensatz zu seiner Bedeutung als >ätherisches Ebenbild< mehr in bezug auf den feinstofflichen Körper, der die emotionale Energie eines Menschen repräsentiert.

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Astrologie

Die Ursprünge der Astrologie liegen in den frühesten Kulturen der Zivilisation. Bereits vor 4000 Jahren besaßen die Sumerer astrologische Kenntnisse. die sich über Babylon, Assyrien und Ägypten verbreiteten. Auch im Mittelalter und in der folgenden Zeit beschäftigten sich die Menschen mit Astrologie neben der aufkommenden Naturwissenschaftlichen Forschung. Galileo Galilei, Kopernikus und Isaak Newton waren Astrologen und Astronomen zugleich. Der zentrale Gedanke des Astrologie besteht darin, dass der Makrokosmos, die Sterne, Planeten und Himmelskörper einen Einfluss auf die Menschen und die Ereignisse auf der Erde haben. Der Astrologe und Lehrer Jeff Mayo sagt dazu: >> Die Geburtszeit und der Geburtsort bestimmen die individuelle Veranlagung eines Menschen, die sich von allen anderen unterscheidet, die zwar am selben Tag, aber zu einer anderen Zeit und an einem anderen ort geboren sind<<. Er vertritt die Meinung, dass das Horoskop kein vorbestimmtes Schicksal zeigt, sondern vielmehr eine Beschreibung des individuellen Potentials liefert.
Die astrologische Beratung lässt sich mit der psychoanalytischen Beratung vergleichen, mit dem Unterschied, dass das Horoskop als Mittel zur individuellen Persönlichkeitsanalyse dient.

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Außerkörperliche Erfahrungen (AKE)

Bereits im alten Ägypten und in anderen Traditionen glaubte man an das ätherische Gegenstück zum physischen Körper, den sogenannten Astralkörper.
Der Astralkörper ist eine der verschiedenen Bewusstseinsebenen. Wenn man sih auf eine Astralreise begibt, hat man daher den Eindruck eines außerkörperlichen Erlebnisses (kurz >AKE<).
Die außerkörperliche Erfahrung kann durch bestimmte Rituale oder Drogen herbeigeführt werden. Es gibt auch spontane Fälle von Astralreisen.
Auch im Zusammenhang mit luziden Träumen (siehe
Luzidität) kann man von AKE sprechen, besonders dann, wenn der Träumende bewusst in das Traumgeschehen eingreift.
Das Nahtod-Erlebnis, bei dem sich der sterbende bei vollem Bewusstsein über seinem physischen Körper schweben sieht, ist ein weiteres Beispiel. Manche Forscher halten die AKE schlichtweg für ein Produkt der Phantasie. Dennoch ist man  nach nun mehr als 100 Jahren der Erforschung der AKE zu einem eindeutigen Ergebnis gekommen.

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Außersinnliche Wahrnehmungen

Zu diesem Begriff (ASW) zählen all die Wahrnehmungen die nicht durch die fünf Sinne zustande kommen. Dazu gehören die Telepathie, Hellsehen und andere Formen des Vorauswissens, die sich jeder Erklärung entziehen. In neuer Zeit bemühen sich Parapsychologen darum, einen Beweis für die Fähigkeit der ASW zu erbringen. Die Ergebnisse verschiedener Untersuchungen sind trotz kontroverser Meinungen vielversprechend. Einige Parapsychologen sehen in der ASW eine Erklärung für medial übermittelte Informationen. Ihre Annahme geht davon aus, dass ein Medium auf telepathischem Wege Informationen von dem Klienten erhält, die er selbst vergessen hat. doch eine befriedigende Antwort auf die ASW ist dies nicht.

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Automatisches Schreiben

Beim Automatischen Schreiben, befindet sich das Medium in Trance und hat keine körperliche oder geistige Kontrolle über das Schreiben. In diesem Zustand wird das Medium scheinbar zu einem Kanal für eine andere Persönlichkeit.
Geraldine Cummins (1890 - 1969) erhielt Botschaften, die eine menge historischen Materials enthielten. Die >Script of Cleophas< lieferten Details über die Arbeit der Apostel bis zu der Reise des heiligen Paulus von Berea nach Athen. In den Schriften >Paulus in Athen< und >The Great Days of Ephesus< sind konkret nachvollziehbare Informationen über die Apostel enthalten, obwohl Geraldine Cummins weder mit Theologie noch mit der Biblischen Geschichte vertraut war. Sie glaubte, dass insgesamt 15 von ihren 22 Büchern automatisch geschrieben wurden. Sie war sogar imstande sich mit anderen anwesenden zu unterhalten, während sie Informationen diktiert bekam.
Heiler und Medien verwenden das automatische Schreiben auch, um Informationen über die Ursache und die Behandlung von Krankheiten zu erhalten.

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Bach-Blütentherapie

Aus seinen Erfahrungen als Arzt und später als Homöopath schloss Dr. Edward Bach (1886 - 1936), dass die Krankheit die Folge einer tiefergreifenden Disharmonie im Menschen ist.
Bachs 38 Mittel, die - mit einer Ausnahme - aus Pflanzen, Bäumen und Sträuchern gewonnen werden, sind auf die Patienten, statt auf die Krankheit selbst abgestimmt. Genauer gesagt, werden sie nach dem emotionellen und psychischen Zustand des Patienten verordnet. Wenn man die der Krankheit zugrundeliegende Angst, Furcht, Bitterkeit usw. beseitigt, dann befreit man den Patienten von den physischen Krankheitssymptomen. >Wahres Wohlergehen, kommt von innen<, erkannte Bach.
Die Heilpflanzen werden nach jahrhundertealten Rezepten, die man auch in Biblischen und indianischen Traditionen findet, verarbeitet. Es empfiehlt sich, zwei bis drei Tropfen des Heilmittels in Wasser oder Saft einzunehmen.
Die Bach-Blütenkonzentrate werden auch heute noch an den von ihrem Entdecker vor 50 Jahren bestimmten Fundorten gesammelt.

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Chakren

Nach der Yoga-Lehre sind Chakren dynamische Energiezentren, die als Vermittler zwischen den feinstofflichen Energiefeldern und dem Körper fungieren. Die Chakren dienen sowohl der Energieaufnahme als auch der Energieabgabe.
Insgesamt gibt es 13 Chakren. Die 7 Hauptchakren befinden sich entlang der Wirbelsäule. Das erste Chakra liegt in der Gegend des Steißbeins, das achte bereits oberhalb der Stirn.
jedes Chakra hat einen bestimmten Schwingungsrhythmus, eine charakteristische Frequenz, Farbe und einen bestimmten Ton. Die Chakren haben auch eine Beziehung zu verschiedenen innersekretorischen Drüsen und entsprechen verschiedenen Bewusstseinsebenen.

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Channeling

Channeling (dt. kanalisieren) ist eine mediale Praxis, bei der eine Person Informationen aus höheren geistigen Quellen oder anderen Bewusstseinsdimensionen erhält, während sie sich in einem veränderten Bewusstseinszustand, in Trance befindet.
Channeliong hat seine Wurzeln in der medialen Tradition, der Praxis der
Schamanen und der göttlichen Offenbarung. Bei der heute vorherrschenden Form des Channeling geht es um die Übermittlung weltanschaulichen Botschaften, die den Menschen Denkanstöße geben sollen. Beim Channeling findet man kaum Hinweise auf die übliche Form der ASW wie Hellsehen, Präkognition, und Telepathie

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Chirologie 

 siehe Handlesen

 

Co-Counselling

Co-Counselling ist eine Methode zur Persönlichkeitsentwicklung. Die Co-Counselling-Therapie, zu der man ausgebildet werden kann, zielt darauf ab, Gefühlsblockaden und unterdrückte Ängste zu lösen. die dem Selbstausdruck und der individuellen Selbstverwirklichung im Wege stehen. Man nimmt an, dass das katharische Befreien von unterdrückten Emotionen auch die damit verbundenen psychosomatischen Erkrankungen beseitigt. Co-Counselling ist nicht für Menschen gedacht, die unter schweren psychischen Störungen leiden, sondern vielmehr für die,die in ihrem Leben mehr Gesundheit und Erfüllung finden wollen.
Harvey Jackins entwickelte dieses System der gegenseitigen Hilfe in den 50er und 60er Jahren in Seattle, USA. Die Techniken erlernt man in einem 40 Stunden umfassenden Grundkurs und in Workshops für Fortgeschrittene. Die Rolle des Counsellers ist sehr einfach. Er muss in der Hauptsache zuhören und dafür sorgen. dass sich sein Gegenüber mit den im Gespräch auftauchenden Problemen konfrontiert.

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 Cumberlandismus

Cumberlandismus, ist die Fähigkeit gewisser Menschen, die Gedanken anderer Personen über deren Muskelkontraktionen  wahrzunehmen. Dabei müssen beide  in physischem Kontakt stehen.  Der Cumberlandismus, ist auch als  Muskellesen zu bezeichnen und ist eine Form der Hyperästhesie.
 

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Dianetik

Dianetik ist eine Therapieform in der Scientology-Bewegung, bei der psychosomatische Krankheiten durch das verarbeiten der dahinter verborgenen Ängsten geheilt werden sollen. Sie wurde von dem Begründer der Scientology-Bewegung, Lafayette Ron Hubbard, entwickelt.

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 Elektrische Stimmphänomene

Auf versehentlich auf Aufnahme geschalteten Tonbandgeräten waren plötzlich mysteriöse Stimmen zu hören. Aus Radios wurden Stimmen vernommen, die von keinem irdischen Sender stammen konnten. Dieses Phänomen ist das ist das moderne Gegenstück zu den Stimmen aus dem Jenseits, die bei Sèancen zu hören sind. Man bezeichnet sie als elektrische Stimmphänomene. Das Problem der Identifizierung der Stimmen liegt daran, dass man nur sehr schwer feststellen kann, wann es sich um eine Technische Störung handelt und wann nicht. 

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 Erdmysterien

Der Begriff >Erdmysterien< wurde in den 70er Jahren geprägt und bezeichnet all die Forschungsprojekte, die zu einem tieferen Verständnis der Beziehung zwischen Mensch und Erde führen sollen. Dieser vielschichtige interdisziplinäre Forschungsansatz, stellt den konkreten Versuch dar, eine neue Synthese zwischen Wissenschaft und Mystik herzustellen, eine Verbindung zwischen dem Sichtbaren und dem Okkulten.

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Exorzismus

In letzter Zeit ist das Interesse am Exorzismus wieder zu neuem Leben erwacht. Die seit über 600 Jahre von der Kirche praktizierte Methode der Teufelsaustreibung wird tatsächlich heute noch von einigen einflussreichen Mitgliedern der Kirche Englands als unerlässliches Mittel im Kampf gegen die Macht des Bösen angesehen. Doch im Gegensatz zu früher ist die Kirche heute vorsichtiger geworden: Es ist nicht leicht zu unterscheiden ob jemand von einem Dämon besessen, oder geisteskrank ist.
Das wachsende Interesse am Okkultismus in den 70er Jahren, veranlasste Erzbischof von York, eine Untersuchungskommission über die Reaktion der Kirche auf diesen Trend und die damit verbundenen Gefahren ins Leben zu rufen. Eines der Ergebnisse war, dass Richtlinien für die Praktiken des Exorzismus herausgegeben wurden. Dabei wurde den Priestern empfohlen, sich unbedingt mit einem Arzt zu besprechen und vor einer Teufelsaustreibung erst genau abzuklären, ob es sich bei den Symptomen des Patienten um eine Erkrankung oder tatsächlich um eine Besessenheit handelt.
Exorzisten vertreiben Dämonen  nicht nur aus den von ihnen Besessenen, sondern auch Häusern in denen es spuckt. Obwohl man im allgemeinen die Kirche für eine geeignete Instanz in Sachen Teufelsaustreibung hält, gibt es jedoch auch viele Medien und Heiler, die auf dieses Gebiet spezialisiert sind.

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Fernheilen

Obwohl die meisten Heiler ihre Patienten hauptsächlich von Angesicht zu Angesicht behandeln, hängt der Heilerfolg nicht von der körperlichen Nähe oder dem direkten persönlichen Kontakt zwischen Heiler und Patienten ab. Viele Heiler sowie Patienten glauben, dass Fernheilung genauso wirksam ist.
Harry Edwards beispielsweise, benutzte die Fernheilung, um Hilfesuchende aus aller Welt zu behandeln. In seinem Buch >Geistheilung< schreibt er:>>Wie auch bei anderen Formen der Geistheilung gibt es keine feste Methode des Fernheilens. Die Behandlungsanweisung kann schriftlich oder mündlich erfolgen. Nachdem der Patient den Heiler um Hilfe gebeten hat, sendet der Heiler seine Gedankenkraft aus, damit dem Patienten Hilfe zuteil werden kann.<<
Ein Experiment von Maxwell Cade ergab, dass der Patient bei einer Fernheilung eine physiologische Reaktion zeigt, die der Reaktion einer persönlichen Heilung entspricht. Dies geht aus Messergebnissen hervor, die Cade bei vielen Behandlungen aufzeichnete.

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Findhorn

Die Findhorn-Gemeinde wurde in den 60er Jahren von Peter Caddy und seiner Familie an der unwirtlichen Küste Nordschottlands gegründet. Aufgrund einer spirituellen Botschaft begann Peter Caddy auf dem unfruchtbaren Boden einen Garten anzulegen. Was zunächst wie ein aussichtsloses Unternehmen erschien, entwickelte sich in nur wenigen Jahren zu einem Erfolg, der Besucher aus aller Welt anzog. Sie kamen um ein Wunder zu bestaunen: 40 Pfund schwere Kohlköpfe und 2,5 m hohe Fingerhut-Pflanzen. Dieser Erfolg war nicht nur ein Triumph für den biologische Gartenbau. Vielmehr war dies das Ergebnis einer Zusammenarbeit mit spirituellen Wesen, den >Devas<. Dies zog allmählich Menschen an, die sich zu den spirituellen Idealen hingezogen fühlten, die diesen Garten hervorgebracht hatten. Daraus entwickelte sich schließlich die Findhorn-Gemeinde. Von ihren Begründern wird die Gemeinschaft als >>spirituelle Gemeinde im Nordosten Schottlands<< bezeichnet, die auf dem Glauben der Einheit allen Lebens basiert. Heute leben über 200 Menschen in dieser Gemeinschaft.

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Fliegende Untertassen

Im Juni 1947 wurden im Gebiet des Mount Rainier im US-Staat Washington Flugkörper am Himmel gesichtet, die an >fliegende Untertassen< erinnerten. Dieser Begriff wurde von der Presse aufgegriffen und populär gemacht.

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Ganzfeld

Der aus den Wörtern >ganz< und >Feld< geprägte Begriff, bezeichnet einen Bewusstseinszustand, bei dem man alle äußeren Reize ausschaltet und die Aufmerksamkeit auf Gedanken und Gefühlseindrücke konzentriert. Die Person liegt dabei bequem mit bedeckten Augen um Lichteinfall zu vermeiden. Über Kopfhörer wird Musik zugespielt wodurch ein Zustand der Entspannung herbeigeführt wird. Die Wahrnehmung ist eingeschränkt und die Bewusstheit richtet sich auf das innere.
Unter diesen Bedingungen wurden auch schon einige Experimente mit
Telepathie durchgeführt. Ein sogenannter Übermittler betrachtete eine halbe Stunde lang ein zufällig ausgewähltes Bild. Die Versuchsperson schrieb alle geistigen Bilder auf, die sie während dieser Zeit gesehen hatte. Die Ergebnisse dieser Tests sind nicht ganz zufriedenstellend. Doch auf anderen Gebieten haben Ganzfeld-Experimente zu erstaunlichen Resultaten geführt.

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Geomantie

Die ursprüngliche Bedeutung der Geomantie ist die Kunst, Orte der Kraft zu erkennen. Sakrale Bauwerke  wurden in alten Zeiten oft an Plätzen errichtet, an denen eine starke Beziehungen  zwischen irdischen und kosmischen Energien besteht. Noch im Mittelalter gab es die heilige Geometrie  der Kirchenbauer.
Erst die immer stärker zunehmende Organisation hat den Bezug zwischen Mensch und Umwelt und seinen direkten Kontakt zur Erde zerstört.
 Im fernen Osten ist es auch heute noch üblich, sich genau zu überlegen, an welcher Stelle man ein Bauwerk errichtet. Dabei geht es nicht um  Städteplanung oder ästhetische  Gesichtspunkte, sondern um die wirklich geeignete Lage. Im Westen ist das Richtfest ein überliefertes Ritual, um das Gebäude und dessen Bewohner vor Unheil zu bewahren. Dies sind Beispiele Geomantie in unserem Jahrhundert.

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Gesundbeten

 Die Wunderheilungen Christi sind die Wurzeln des Gesundbetens. Aber  erst im Viktorianischen Zeitalter wurde es populär.
 Die Kirche verbreitete schon immer, dass Heilung  durch Vertrauen in Christus oder einem Heiligen möglich ist. Im neunzehnten Jahrhundert erregte  eine andere Art des Gesundbetens Aufsehen. Wenn  man  stark genug an seine Gesundung glaubt, dann kann man sich  durch diese positive Einstellung selbst heilen. Dass  der Glaube eine enorme Heilkraft hat, war eine Entdeckung von Phineas Quimby, obwohl das Gesundbeten in Zusammenhang mit religiösen Glauben steht, wurde dieser Begriff wahllos auf alle Formen des Heilens angewandt, bei denen keine physische Behandlung vorgenommen wird.
 Daher wurden  Geistheiler allgemein mit dem Gesundbeten in Verbindung gebracht. Viele Geistheiler haben sich gegen dieses Vorurteil gewehrt.  Sie betonen ausdrücklich, daß ihre  Heilerfolge von den Erwartungen des Patienten völlig unabhängig sind.

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Graphologie

 Die Schrift eines Menschen ist für ihn genauso charakteristisch wie seine  Gestik und sein Verhalten. Die Graphologie ist ein Mittel, die Persönlichkeit anhand der Schrift zu analysieren. Graphologen behaupten, dass man aus den Schriftzügen  und dem  Schriftbild den Charakter eines Menschen erkennen kann. Die Schrift gibt darüber Aufschluß, ob ein  Mensch introvertiert oder extrovertiert ist, welche  emotionellen, intellektuellen oder sogar kriminellen Anlagen er besitzt. Auch der geistige und körperliche Zustand geht aus der Handschrift hervor. Jedoch kann man nicht daraus ersehen, welche Heilmethode am  nützlichsten ist.
 Viele Graphologen  beurteilen auch heute noch die einzelnen  Buchstaben. Anderen ist der gesamte Eindruck der Schrift genauso bedeutsam wie die Details.
 In Europa wird die Graphologie häufig bei der  Personalauswahl herangezogen.

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Handlesen (Chirologie)

 Das  Handlesen ist sowohl eine  Wissenschaft als auch eine Kunst. Mit dieser Technik kann man aus den  Handlinien einen Einblick in die Persönlichkeitsstruktur eines Menschen erhalten. Die Handlinien, die Form der Hände, die Finger und andere besondere Merkmale der Hände sind für den Chirologen wie eine Landkarte, die über das Leben, die Persönlichkeit und das Potential eines Menschen Aufschluss gibt. Die Handlesekunst stammt aus dem Osten. In  Indien und China gibt es eine uralte Tradition des Handlesens. Wie auch in der Astrologie  gibt es in der Deutung der  Hand  individuell verschiedene Ansätze. Manche Chirologen gehen dabei rein analytisch vor, andere wiederum arbeiten in der Hauptsache intuitiv.
 Als  der englische Wissenschaftler Francis Galton (1822 - 1911) die Unterschiedlichkeit der Fingerabdrücke entdeckte, wurde  auch das Interesse an der  Handlesekunst wieder  wach.
 Aber erst seit   den 50er  Jahren  wird die Chirologie ernsthaft erforscht. Die Ärztin Charlotte Wolf  fand einen Zusammenhang zwischen dem Gesundheitszustand und den  Handlinien eines Menschen.

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Hellhören

Jeanne d Arc wurde ihr ganzes Leben lang von Stimmen geführt,  die ihr Geheimnisse enthüllten und ihr manchmal Voraussagungen machten. Die heilige Katharina von Siena schrieb ihre Dialoge im Trancezustand, in dem ihr Texte diktiert wurden. Auch der Dichter William Cowper wurde von Stimmen beeinflusst.
 Dies sind Beispiele für das Phänomen des Hellhörens, die Fähigkeit  Stimmen zu hören, die   vom normalen Gehör nicht wahrgenommen werden. Man nimmt an, dass diese Stimmen nicht aus dem Kopf des Mediums stammen, dass sie hört, sondern aus einer anderen Quelle außerhalb des Körpers.  In der
Parapsychologie wird das  Hellhören in den Bereich der außersinnlichen Wahrnehmung   eingeordnet. In manchen Fällen findet  die Kommunikation in normalen  Wachzustand statt, in anderen wiederum nur während einer  Trance.

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 Hellsehen

Hellsehen  ist die Fähigkeit, Ereignisse vorauszusehen oder sie im gleichen Augenblick wahrzunehmen, in dem sie tatsächlich  stattfinden. Oft beziehen sich die  hellsichtigen Erlebnisse auf den Tod eines nahestehenden Menschen oder auf andere traumatische Geschehnisse im Leben einer Person, mit der der Hellseher in enger Beziehung steht.  Hellsehen ist im allgemeinen eine mediale Fähigkeit. Manche Medien erhalten visuelle Eindrücke von den Wesen, mit denen sie kommunizieren, oder sie können in vergangene Inkarnationen blicken und Ereignisse oder Personen aus früheren Leben erkennen, die in der einen oder anderen  Weise eine Rolle gespielt haben.
 Die  Hellsichtigkeit ist eine Form der
außersinnlichen Wahrnehmung  mit der sich die Parapsychologie beschäftigt.
 Obwohl die  erstaunlichsten Fälle von Hellsichtigkeit spontaner Art waren oder das Produkt einer außergewöhnlichen Begabung, lässt sich diese Fähigkeit Trancezustand oder unter
Hypnose herbeiführen

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Hyperästhesie

Die Erscheinung, dass gewisse Menschen winzige, anderen  Menschen nicht mehr zugängliche Signale mit ihren Sinnen wahrnehmen können.

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Hypnose

Der Zustand der Hypnose ist mittlerweile besser erklärbar als der Vorgang des  Hypnotisierens. Der Hypnosezustand ist eine Art Trance. Die  hypnotisierte Person befindet sich in einen Zwischenstadium zwischen Schlafen und Wachen, in dem  das normale Urteilsvermögen erhalten bleiben. Dennoch ist die  Beeinflussbarkeit  viel stärker, ohne dass der Hypnotisierte seine Selbstkontrolle völlig verliert. Man kann ihn zwar suggerieren, dass ein  vor ihm stehender  Stuhl nicht vorhanden ist, aber nicht, dass er sich aus dem Fenster stürzen soll.
 Im allgemeinen führt man die Hypnose mit Hilfe von Entspannungstechniken herbei. Dies kann durch die Konzentration auf einen Gegenstand oder durch verbale Suggestion geschehen. Die  Ansprechbarkeit auf Hypnose ist  individuell verschieden. Kinder sprechen i. d. R. leichter auf Hypnose an als Erwachsene. Hypnose war bereits bei den alten  Ägyptern und in anderen früheren Kulturen bekannt. Im achtzehnten Jahrhunderts wurde sie von dem Österreicher Franz Mesmer wiederentdeckt.

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 I Ging

 Das >Buch der Wandlungen<  chinesisch >I Ging<, ist das vielleicht älteste  überlieferte Weisheitsbuch auf  der Welt. Vor über 3000 Jahren wurde es in China von König Wen Wang und seinen Sohn Chou verfasst.
 Das I Ging ist eine Orakel Methode die  symbolhafte Antworten gibt, welche von einem Kommentar aufgeschlüsselt werden. Das System I Ging basiert auf der taoistischen Weltanschauung  und den polaren Energien Yin und Yang. Diese beiden Gegenkräfte werden in ihren verschiedenen Kombinationen in den Zeichen des Orakels dargestellt. Jedes dieser Zeichen symbolisiert eine Lebenssituation. Der Sinologe Richard Wilhelm brauchte für die  Übersetzung des  I Ging über zehn Jahre. Seine Arbeit machte das  I Ging auch dem Westen zugänglich, wo das älteste  Buch Chinas heute eines der aktuellen ist.

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Kabbala

 Kabbala (auch Kabbala oder Quabala) bedeutet soviel wie > Überlieferung< und ist die  Geheimlehre des jüdischen Mystizismus. Ihr  Kern ist die Vereinigung des Menschen mit Gott. Die Wurzeln der Kabbala  liegen im Judaismus. Ursprünglich wurde sie nur mündlich überliefert. Ab dem 12. und  13. Jahrhundert wurden die Lehren dann niedergeschrieben. Nach der kabbalistischen Lehre  sandte Gott 10 Sephirot  (Strahlen) aus, durch die er sich in der Welt enthüllte. Die letzte dieser Strahlen ist Shechinah, die Manifestation Gottes im Menschen, in Völkern und  irdischen Stätten. Es liegt in der Verantwortung des Menschen, die Vereinigung mit Gott durch Katharsis und Meditation wiederherzustellen. Nach der kabbalistischen Auffassung  ist die Liebe der Schlüssel zu dieser Wiedervereinigung mit Gott.

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Kirlian Fotografie

Die Kirlian Fotografie ist  ein  Hochfrequenzfotografie-Verfahren, dass von dem russischen Ehepaar Semyon und Valentina Kirlian entwickelt wurde. Es ermöglicht, die Korona-Abstrahlung eines Gegenstandes sichtbar zu machen. Auf den Kirlian-Fotos kann man die Aura von Blättern, Händen und Gegenständen erkennen. Besonderes Aufsehen erregte die Entdeckung, dass die Aura immer vollständig sichtbar ist, auch wenn ein Teil des Blattes oder ein Finger an der fotografierten Hand fehlt. Doch der sogenannte Phantomblatt-Effekt war bei anderen Experimenten schwer zu wiederholen.
 Die Aura-Abstrahlung auf den Kirlian- Fotos kann mit dem Gesundheitszustand der fotografierten Person in Verbindung gebracht werden. Ein Diagnosesystem mit Hilfe der Kirlian-Fotografie nachzuweisen. Viele Faktoren, wie die Stromstärke,  der Fingerdruck oder der elektrische Hautwiderstand, sind bei dem Verfahren kaum zu kontrollieren. Daher lässt sich nicht mit Bestimmtheit sagen, welchen Einfluss diese Faktoren haben.

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Kryptonäsie

 Eine Erklärung dafür, dass Menschen in Trance oder unter Hypnose eine gesteigerte  Lernfähigkeit zeigen, liegt vielleicht darin, dass in diesem Zustand die  tief in ihrem Gedächtnis gespeicherten Informationen aktiviert werden. Die Fähigkeit, vergessene Informationen, die aus Büchern, Gesprächen oder einer anderen Quelle stammen, wieder zu erinnern, nennt man  Kryptonäsie oder > unbewusste Erinnerung<. Skeptische Forscher haben sich mit dieser zwar bemerkenswerten, aber natürlichen Begabungen beschäftigt, um die mediale Fähigkeit der Rückerinnerung an vergangene Leben zu widerlegen. Dennoch wurden die Schilderungen des Mediums Joan Grant über die Zeit der ägyptischen  Dynastien durch darauffolgende archäologische Untersuchungen bestätigt. Ähnliche Enthüllungen anderer Medien ließen sich im nachhinein durch historische Funde beweisen.

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Kundalini

Im  Tantra, den heiligen Schriften der Hindus,  wird die Kundalini als die Lebenskraft bezeichnet, die das Universum durchdringt.
 Die Kundalini- Kraft ist am unteren Ende der Wirbelsäule in Menschen gespeichert. Wenn sie durch Meditation oder spirituelle Übungen geweckt wird, steigt sie an der Wirbelsäule nach oben auf und aktiviert die sieben
Chakren. Wenn sie das Scheitelchakra oder Ajuna-Chakra  erreicht hat, führt sie zum Erlebnis der Erleuchtung und dem Transzendieren des Bewusstseins. Doch nach Gopi Krishna kann dieser Effekt auch sehr gefährlich sein, da er  enorme Veränderungen  auslöst. Eine Folge der  erwachten Kundalini Kraft ist eine enorm gesteigerte Sensitivität. Durch die Transformation des Bewusstseins zum >Überbewusstsein< erhält man  Einblick in die größere Wirklichkeit des Universums und der  Schöpfung.
 Das erwecken der Kundalini Schlange kann durch verschiedene Techniken absichtlich herbeigeführt werden. In manchen Fällen tritt dieses Ereignis aber auch unerwartet ein, was zu geistigen Störungen führen kann.

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Levitation

 Von verschiedenen Heiligen hat, sagt man das sie in der Luft  schwebten, während sie beteten. Auch Medien berichten von Erlebnissen der sogenannten Levitation, und auch im Zusammenhang mit Poltergeistern tritt dieses Phänomen auf. Dabei werden Menschen oder Gegenstände  hochgehoben und manchmal sogar durch die Luft gewirbelt.
 Nach der  indischen Glaubenslehre haben die Siddhis die Kraft der Levitation. Es handelt sich  dabei um  paranormale Kräfte, die als  Nebenprodukt der spirituellen Entwicklung erlangt werden.

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 Luzidität

 Die Psychologin Celia Green prägte den Begriff >Luzidität< in den sechziger Jahren. Wenn man sich  im Traum bewusst ist, dass man  träumt, spricht man  von  einem luziden Traum. Dabei bleibt der Träumende kein  passiver Beobachter des Traumgeschehens, sondern kann in diesem Zustand den Traum selbst weiter gestalten. Die Luzidität ist zu einem Thema der modernen Traumforschung geworden. Doch schon viel früher war sie den Yogis  bekannt, die bereits Methoden der Bewusstseinsentwicklung u. -erweiterung kannten.

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Magie

 In der westlichen Welt haben die meisten Menschen ein negatives Klischeebild von der Magie, daß die wahren Ziele der Magier und Okkultisten weit verfehlt. Alle Praktiken der  Magie beruhen  letztendlich auf einen Weltbild, dass die Einheit zwischen Menschen, Pflanzen, Tieren und Mineralien, der ganzen Erde um den Planeten anerkennet. Aber die Welt des  Magiers geht über unser normales Wahrnehmungsvermögen hinaus und  bezieht die  astralen und spirituellen Bereiche mit ein.
 In jeder  frühen Kultur oder Gesellschaft war die Magie ein wesentlicher Bestandteil des alltäglichen Lebens.
 Die westliche Magie entspringt größtenteils der
Kabbala, der okkulten Glaubenslehre des Judentums.
Durch Rituale, deren symbolische Bedeutung auf  dem Glauben an die Wechselbeziehung aller Dinge beruht, versuchen die Magier, sich die spirituellen Naturkräfte nutzbar zu machen. Die Gefahr der Magie liegt in der Manipulation. Wenn ein Magier seine Kunst falsch  anwendet, bleibt  nicht einmal  er vor den Folgen verschont.

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Medialität

 Medialität wirft einige Probleme auf, da man oft  schwer unterscheiden kann, ob die Informationen wirklich auf medialen Wegen erlangt  wurden oder dem Unterbewusstsein, dem Gedächtnis oder sogar der außersinnlichen Wahrnehmung (ASW) des Mediums entsprungen sind. Nur in seltenen Fällen kann man mit Sicherheit sagen, dass es sich  um Medialität handelt.
In den meisten alten Kulturen gab es Medien, die  die Fähigkeit besaßen, Botschaften der Götter oder verstorbener zu übermitteln. Medialität ist Bestandteil der Fähigkeiten des
Schamanen und des Spiritismus, um  nur zwei Beispiele zu nennen.
 Medialität kann sich auch auf verschiedene Weisen physisch manifestieren, so z. B. durch  Klopfzeichen. In manchen Fällen werden auch Stimmen laut,  die nicht von dem Medium selbst stammen. Die Spiritisten glauben, dass die Geistwesen  das  vom Medium produzierte >Ektoplasma< benutzen, um sich mittels einer Stimme bemerkbar zu machen.
 Die wohl aufregendste Demonstration von Medialität zeigte sich dann, wenn das Medium in tiefe Trance fällt. In diesem Zustand kann es passieren, dass sich die Seele eines verstorbenen in der Persönlichkeit des Mediums. manifestiert

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Mind Mirror

 Der Mind Mirror  in ein tragbares EEG, mit dem man die Gehirnwellenaktivitäten in beiden Gehirnhemisphären messen und mittels Leuchtdioden aufzeichnen kann.

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Mystik

Die Mystik  ist das Herz aller Religionen. Die mystische Erfahrung im Christentum ist  die Kommunion mit Gott. Eine ähnliche Entsprechung findet sich  im Yoga, dass auch die Vereinigung mit dem göttlichen zum Ziel hat.
 Das Wort > Mystik<  (  griechisch: Geheimlehre) entstammt derselben Wurzel wie >Mysterium<  (griechisch: Geheimnis) und beschreibt im religiösen und weltlichen Zusammenhang das Einswerden des Menschen mit der Schöpfung. Mystik ist weniger eine  Glaubenslehre als eine Lebenseinstellung und eine Weltsicht. Das mystische Erlebnis (unio mystica) lässt sich rational schwer erklären. Es ist eher ein Gefühl, eine Stimmung oder eine Atmosphäre, die einen tief durchdringt. Das Erlebnis des Einsseins mit dem ganzen Kosmos  führt zu einem überwältigenden Eindruck von der Wirklichkeit, der sich mit Worten schwer beschreiben  lässt.
 Doch gerade in der heutigen  Zeit stellt sich immer mehr heraus, dass die Vision des Mystikers gar nicht so  realitätsfern ist,  wie die Rationalisten immer geglaubt haben. Die Erkenntnisse der modernen Quantenphysik zeigen, dass die Grenze zwischen Physik und Mystik fließend  ist. Die Trennung in verschiedene Welten oder Realitäten besteht nur in unserem begrenzten Denken.

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Odische Kraft

Der Begriff >odische Kraft<, um 1840 von Baron Karl von Reichenbach geprägt, bezeichnet eine  feinstoffliche Energie, die im Zusammenhang mit  Magnetismus steht. Diese Energie lässt sich  in den Sonnenstrahlen, Mondstrahlen, in Kristallen, Pflanzen, Menschen sowie anderen Naturphänomenen nachweisen.
 Reichenbach entdeckte die odische Kraft durch eine Beobachtung, die er an psychisch Kranken machte. Diese konnten die beiden Magnetpole als leuchtendes  Licht sehen. Daraufhin stellte er diese Wahrnehmung auch bei Gesunden fest und schloss daraus, dass es sich bei diesem Phänomen um eine völlig neue Energie handelt. Reichenbach nahm an, dass die Menschen für diese odische Kraft  empfänglich  sind.
 Im Menschen sind die Hände, die  Stirn und der Hinterkopf die Hauptausstrahlungsbereiche der odischen Kraft. Menschen und Objekte, die mit odischer Kraft aufgeladen sind,  dienen als Überträger.
 Die Ausstrahlung der odischen Kraft wird von  Medien und  sensitiven Menschen als Aura wahrgenommen. Auch die medialen Demonstrationen bei Sèancen  sind auf die Wirkung der odischen Kraft zurückzuführen. 

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Ouija-Brett

Das Ouija-Brett  (aus französisch >oui< und deutsch >ja<) ist ein Hilfsmittel, um mediale Botschaften zu übermitteln.
 Es besteht aus Karten mit den Buchstaben des Alphabets. Ein umgestülptes Glas bewegt sich in Richtung der Buchstaben, die übermittelt werden. Auf diese Weise werden Botschaften buchstabiert. Ob die Mitteilungen nun wirklich aus dem Jenseits stammen oder ein Produkt des Unterbewusstseins der Teilnehmer sind, ist fragwürdig.

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 Paranormal

 Das Wort >paranormal< bedeutet laut  Duden: nicht auf natürliche Weise erklärbar. Im allgemeinen wird es im Zusammenhang mit der Parapsychologie benutzt, um nicht alltägliche und rational nicht erklärbare Phänomene wie z. B. Telepathie und Präkognition zu beschreiben.
Als  >Paranormal< bezeichnet man alle Ereignisse, die sich  den physikalischen Gesetzen entziehen und einer eigenen undurchschaubaren Logik folgen. Dennoch sind sie genauso real wie die Dinge, die wir mit unserer > normalen< Wahrnehmung erleben.

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Parapsychologie

 Das Wort > Parapsychologie< wurde bereits im neunzehnten Jahrhundert von dem Psychologen und Philosophen Max Dessoir (1867 - 1947) geprägt, der sich mit  Okkultismus beschäftigte.
 Die Anfänge der modernen Parapsychologie gehen auf Experimente von J.B. Rhine in den dreißiger Jahren zurück.
 Während sich frühere Forscher hauptsächlich mit  Medialität befasst hatten, legte Rhine den Schwerpunkt seiner Arbeit auf ASW- Phänomene. Im Gegensatz zu früheren Untersuchungen verlegte er seine Versuche ins Labor, wo er viel bessere Kontrollmöglichkeiten hatte. Das machte seine Arbeit wissenschaftlich. Auf diese Weise untersuchte er 
Telepathie, Hellsehen, Präkognition und Psychokinese. Obwohl es heute in Europa und in den USA an verschiedenen Universitäten Forschungsprojekte gibt, bleibt die Parapsychologie ein umstrittenes Thema. Die Wissenschaft steht der Parapsychologie immer noch voller Vorurteile gegenüber und weigert sich, sie als einen Zweig der Naturwissenschaft anzuerkennen.
 Inzwischen  bis es einigen Parapsychologen gelungen, zu vielversprechenden Resultaten zu gelangen. Dennoch kann man immer noch keine eindeutigen Aussagen über   Parapsychologische Phänomene machen, was z. T. daran liegt, dass die einzelnen Versuche sehr schwer reproduzierbar sind. Eine der Schwierigkeiten, an denen die Parapsychologische Forschung zu scheitern droht, ist die spontane und nicht vorhersagbare Natur paranormaler Phänomene. Dies lässt sich mit den starren Methoden wissenschaftlicher Forschungsarbeit nur schwer vereinbaren. Mit der Gründung der > Gesellschaft für Parapsychologische Forschung< wurde ein erster Versuch unternommen, der Parapsychologie ein solides und respektables Fundament zu verschaffen. Doch obwohl sich namhafte Wissenschaftler seither  darum bemüht haben, die Echtheit von
Telepathie, Medialität und anderen spirituellen Kommunikationsmöglichkeiten zu beweisen, ist dies bis heute noch nicht gelungen.

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Past-Life-Therapie

Die Past-Life-Therapie geht davon aus, dass wir durch unsere früheren Inkarnationen  im jetzigen Leben  beeinflusst werden. Obwohl die Reinkarnation immer noch umstritten ist,  beschäftigt sich die Past-Life-Therapie mehr mit dem offensichtlichen Zusammenhang zwischen gegenwärtigen Konflikten und Ereignissen aus früheren Leben, egal ob diese Inkarnationen  Einbildung oder Wirklichkeit sind. Unabhängig voneinander entwickelten sich die Grundlagen dieser Therapieform in Europa und Amerika.
 Die Schwierigkeit bei der Past-Life-Therapie  liegt darin, die Erinnerung an das Ereignis aus der Vergangenheit, welches das Trauma verursacht hat, wiederherzustellen. Zu diesem Zweck wird Hypnose oder eine Form des Psychodramas verwendet. Die  Past-Life-Therapie eignet sich für viele psychosomatische Krankheiten  und Verhaltensstörungen sowie sexuelle Probleme oder auch Alkohol- oder Drogenabhängigkeit. Wenn das traumatische Ereignis erinnert wird, geht es dem Therapeuten einzig und allein darum, die  heilsame Wirkung des Wiedererlebens zu  fördern, da sich das Trauma durch diesen Prozess auflöst. Die Therapie wird in Einzelsitzungen oder Gruppen durchgeführt.

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Pendel/Pendeln

 Ein Pendel wird wie die Wünschelrute Wohnung benutzt, um die neuromuskulären Schwingungen der Arme und Hände zu übertragen. Das Pendel besteht aus einer Kette mit Anhänger. Dieser Anhänger kann aus Holz, Metall, Plastik oder einem anderen synthetischen Materials sein. Aber auch  Ringe, Taschenuhren oder Kristalle können als Pendel benutzt werden.
 Beim Pendeln lässt man das Pendel zunächst in einer geraden Linie hin und her schwingen. Nachdem man die Frage gestellt hat, bewegt es sich entweder im oder gegen den  Uhrzeigersinn. Welche Richtung nun > ja< oder > nein< bedeutet, muss man durch Erfahrungen herausfinden. Eine Veränderung der Achsenrotation des Pendels kann eine Wasserader oder -leitung sein, was beim Rutengehen wichtig ist.

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Pneumatokratie

 Eine der vielen Veränderungen an der Schwelle des Wassermannzeitalters besteht darin, dass den spirituellen Werten ein höherer Wert beigemessen wird als den  materiellen. Dies wird in allen Bereichen der Gesellschaft offenkundig.
 Die Beziehung für diese neue Weltordnung ist >Pneumatokratie< (griechisch pneuma = Geist  und Kratos = Regel  oder Gesetzmäßigkeit). Im übertragenen Sinne bedeutet Pneumatokratie soviel wie > die Gesetzmäßigkeit von Geist und Seele<. Wenn wir dieser Gesetzmäßigkeit folgen, dann bestimmt das höhere Selbst in Form von Kreativität und Intuition unserer Handlungen. Daraus kann sich eine harmonische und flexible Gesellschaftsordnung entwickeln.

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Präkognition

Präkognition bedeutet Vorauswissen, wozu auch die Prophezeiung zählt. Doch die Präkognition ist ein Erlebnis, bei dem man ganz plötzlich Einblick in ein zukünftiges Ereignis hat. Vielfach geschieht dies im Traum. Bei den vorhergesehenen Ereignissen handelt es sich meist um Katastrophen, egal ob es sich um Naturereignisse, von Menschen verursachte oder plötzliche Unglücksfälle handelt.
 Die Zuverlässigkeit der Präkognition ist nicht leicht zu beweisen. Die Voraussetzung dafür ist, dass man das vorher gesehene vor dessen Eintritt einem Dritten erzählt hat, um sicherzustellen, dass man tatsächlich vor dem Ereignis zu den Informationen gelangt ist. Des weiteren  muss man genau auf die Details achten, die man  sieht, da sich die Beschreibungen oft auf irgendeine beliebige Katastrophe beziehen können. Und schließlich  muss Katastrophe kurz nach der prägkognitiven  Wahrnehmung eintreten, damit auch ein tatsächlicher Zusammenhang mit ihr festgestellt werden kann.

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Prophezeiung

Sowohl im Alten als auch im Neuen Testament wird Gott als der Urheber der Prophezeiungen genannt. Moses und die Propheten des Alten Testaments wollten die Zukunft des israelischen Volkes während dessen  Wanderschaft über Jahre hinweg vorausgesagt haben. Der Heilige Geist übertrug laut Schrift diese Fähigkeit auf die Apostel.
 Auch bei den Schamanen gibt es eine uralte Tradition der  Weissagung.
 Im Westen ist die Kunst der Weissagung zu einer weltlichen Angelegenheit geworden. Sie wird von Menschen praktiziert, die medial  veranlagt sind und das sogenannte
zweite Gesicht besitzen. Einer der berühmtesten westlichen  Propheten ist Nostradamus  (1503-1566), der seine Visionen im Trance-Zustand erhielt. Er schrieb seine Weissagungen in verschlüsselter Form nieder. Daher gibt es unzählige Interpretationen seines Werks, dessen Faszination immer weiter gewachsen ist.
 Da die meisten Visionen im Traum oder in einem veränderten Bewusstseinszustand übermittelt werden, ist es schwierig, zu einer absolut richtigen Deutung zukommen. Vielleicht  bestehen hier dieselben Kommunikationsschwierigkeiten wie bei medial übermittelten Botschaften.

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PSI 

 PSI ist ein Übergriff für außersinnliche Wahrnehmung, der in der Parapsychologie für Phänomene wie Telepathie, Hellsehen, Präkognition, Psychokinese usw. verwendet wird.

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Psychokinese

Als Uri Geller vor Fernsehkameras Löffel mit geistigen Kräften  verbog, erlebte die breite Öffentlichkeit zum erstenmal was Psychokinese ist. Doch schon vor Uri Geller wurde verschiedentlich von ähnlichen Vorfällen berichtet. Oft blieben Uhren   in dem Moment stehen, wo jemand starb. Durch Poltergeistaktivitäten wurden Möbelstücke verrückt oder Gegenstände durch die Luft  gewirbelt. Dies sind verschiedene Auswirkungen von Kräften, die die Materie beeinflussen können.
 Von vielen Menschen wurde behauptet, sie hätten ihre  psychokinetischen Fähigkeiten entwickelt.
Uri Gellers Demonstration löste eine Welle von Nachahmungen aus, vornehmlich von Kindern die scheinbar über dieselben Kräfte verfügten. Doch wie auch Uri Geller wurden viele der Scharlatanerie verdächtigt, was sich in einigen Fällen auch als richtig herausstellte. Nach gründlichen Untersuchungen, die Professor Hasted an der Londoner Universität anstellte, konnte jedoch der Beweis für die Psychokinese erbracht werden.

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 Psychometrie

 Psychometrie ist die seherische Fähigkeit, die Geschichte eines Gegenstandes auf medialem Wege zu sehen oder Informationen über dessen Eigentümer daraus abzulesen.
 Der Begriff Psychometrie wurde im neunzehnten Jahrhundert von dem amerikanischen Wissenschaftler Professor Buchanan geprägt. Der entdeckte dieses Phänomen durch Zufall bei einem geistlichen,  der durch bloße Berührung eines Gegenstandes Aussagen über dessen Herkunft und Besitzer machen konnte. Später untersuchte Buchanan noch andere Personen, die diese Fähigkeit der Psychometrie besaßen.

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Radiästhesie

 Radiästhesie ist eine andere Bezeichnung für Wünschelrutengehen und Pendeln. Der Begriff wurde von Abbè Mermet, einen französischen Rutengänger, geprägt. Radiästhesie bedeutet > Sensitivität für Strahlungen<. Die Radiästhesie findet in der Archäologie,  im Gartenbau und in der Diagnostik von Krankheiten Anwendung.

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Rebirthing

Rebirthing ist eine von Leonard Orr entwickelte psychotherapeutische Methode. Rebirthing heisst sinngemäß:  neu geboren werden. Viele unserer Verhaltensmuster, Ängste, Gefühlsblockaden und Krankheiten lassen sich auf das Geburtstrauma zurückführen. Rebirthing ist die Change noch einmal geboren zu werden, diesmal auf  sanfte Art und in eine Welt, die einen mit  Liebe als den annimmt den man ist. Dies schafft die Grundlage für eine wesensgemäße Selbstverwirklichung. Rebirthing ist heute eine der am weitesten verbreiteten Therapien überhaupt. Sie wird nur von erfahrenen Therapeuten durchgeführt, welche einenRebirther-Zertifikat erworben haben.

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Reinkarnation

 Reinkarnation ist eine Lehre von der Wiedergeburt und ist Bestandteil vieler Weltregierungen. Im Buddhismus und Hinduismus findet sich der Gedanke der Wiedergeburt als Teil des ewigen Kreislaufs der Schöpfung. Der Reinkarnations-Gedanke taucht auch bei Phytagoras und den Griechen auf.
 Im frühen Christentum war der Glaube an die Wiedergeburt ebenfalls verbreitet, bis der von der katholischen Kirche im Jahre  553  nach Christi verworfen wurde.
 In jüngster Zeit wurde die Lehre von der Wiedergeburt durch das Interesse an  östlichen Religionen und Philosophien wieder lebendig. Die
Theosophie stützt sich zu einem großen Teil auf die indische Glaubensvorstellung und trug dazu bei, die Lehre von Karma und Reinkarnation im Westen zu verbreiten. Der amerikanische Psychiater Professor Ian Stevenson hat sich sehr intensiv mit der  Erforschung der Reinkarnation beschäftigt. Er beschreibt Fälle aus Indien, wo sich Kinder  sehr lebhaft an frühere Leben und ihre früheren Eltern erinnern können. Die Inkarnationen dieser Kinder ließen sich bei späteren Nachforschungen mit großer Genauigkeit rekonstruieren.
 In religiöser Hinsicht ist  die Reinkarnation für die spirituelle Entwicklung von Bedeutung. Darüber hinaus gehen viele moderne Therapeuten von der Annahme aus, dass die Ursachen vieler psychischer  und  physischer Krankheiten in einem früheren Leben liegen können.

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Rosenkreutzer

 Der  Adelige Christianus Rosenkreutzer (1378-1484) reiste in jungen Jahren als Mönch verkleidet durch Indien, Persien und Arabien, wo er mit den  Lehren der Weisen und  Seher dieser Länder vertraut wurde. Nach seiner Rückkehr gründete er im Jahre 1425 den Rosenkreutzer-Orden, der 200 Jahre lang im geheimen blieb. Nach einer anderen Legende soll die Geheimlehre der Rosenkreutzer aus Atlantis überliefert worden und  demnach der einzige Überrest des Wissens dieser untergegangenen Zivilisation  sein.
 Die heutigen Rosenkreutzer glauben,  dass Fragmente des  Geheimwissens von Atlantis in allen Kulturen der alten Welt versprengt sind . Nach dem Glauben der Rosenkreutzer schöpfen alle diese Kulturen aus einer gemeinsamen  Quelle, die noch viel älter ist.
 Die Ursprünge der Rosenkreutzer liegen noch immer im dunklen. Auch heute sind die Rosenkreutzer eine geheimen Bruderschaft. Die Geheimlehre der Rosenkreutzer wird nur von Meister zu  Schüler weitergegeben und ist der Öffentlichkeit nicht zugänglich.

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Schamane

>Schamane< ist die anthropologische Bezeichnung für den Medizinmann in Asien und Amerika. Schamanismus ist ein uralter Weg persönlichen Lernens und Handelns im Hinblick auf Gesundheit und Heilung unser selbst, der Gemeinschaft und der Umwelt. Der Begriff Heilen bezieht sich im Schamanismus jedoch nicht nur darauf, Krankheiten zu heilen. Die Fähigkeit zu heilen erlangt der Schamane erst nach seiner Initiation, der eine lange Lehrzeit vorausgeht. Danach steht er mit der anderen Wirklichkeit und den Geistern in Verbindung. Im Schamanismus werden bewusstseinserweiternde Techniken und auch Drogen verwendet.
Der Schamanismus ist von einer sehr lebensnahen Symbolik durchdrungen, die auch in  Gebeten, Gesängen, Tänzen, Ritualen und Zeremonien zum Ausdruck gebracht wird finden.

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Scientology-Bewegung

In den USA ist die Scientology-Bewegung eine anerkannte Religion. Sie wurde von Ron L. Hubbard gegründet und basiert auf einer von ihm entwickelten  Lehre der Selbstdisziplinierung, bekannt als Dianetik. Die Methoden der Scientology-Bewegung sind sehr zweifelhaft. Hubbard, der 1978 zum letzten Mal in der Öffentlichkeit auftrat, starb  im Jahre 1986.

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Sekten

> Die Praktiken gewisser Organisationen konfrontieren uns mit dem traurigen Kapitel menschlichen  Elends. Es ist ein schreckliches Verzeichnis, dass so abstoßende Dinge enthält z. B. wie Prostitution als  Köder für neue Anhänger und zur Geldbeschaffung, sexuellen Missbrauch von Kindern, Nötigung, geistige Unterwerfung, Gehirnwäsche und Anstiftung zu kriminellen Handlungen aus Geldgier.< 
 Diese Worte stammen von Richard Cotrell, einen konservativen Mitglied des Europaparlaments. Mit seiner Rede trat er für eine gesetzliche Kontrolle der neuen Religionsgemeinschaften ein.
 1984 wurde vom Europaparlament ein Kodex gebilligt, der das Recht auf den individuellen Glauben anerkennt, aber auch die Forderung stellt, dass jeder in gleichem Maße das Recht hat, eine religiöse Bewegung ungehindert wieder zu verlassen, mit seiner Familie und Freunden in Kontakt zu  bleiben und in einem normalen Verhältnis zur Außenwelt zu  leben.
 In verschiedenen westlichen Ländern, einschließlich USA und Großbritannien, wurde den repressiven Praktiken einiger Sekten besondere Aufmerksamkeit geschenkt, die unter dem Verdacht standen, sich ihre Anhänger durch Gehirnwäsche und anderen Repressalien gefügig zu machen. Man beschäftigte sich besonders mit dem Schicksal junger Menschen, deren Zugehörigkeit zu einer Sekte zur Entfremdung von der Familie und der Gesellschaft geführt hatte.
 Das Europaparlament bringt ganz deutlich zum Ausdruck, dass Menschen oder die  Eltern von Jugendlichen sich sehr sorgfältig über religiöse Bewegungen informieren sollten, die absolute  Ergebenheit fordern. Die Anerkennung des Kodex zeigt die Einstellung einer Sekte zu den Menschenrechten. Aber die Menschen, die mit einer Bewegung zu tun haben, die Organisatoren und Mitglieder, ihre Laufbahn und ihr Image, sagen  mehr über eine Sekte aus als irgendwelche öffentlichen Äußerungen. Denn natürlich könnte ein Gesinnungswechsel aufgezwungen worden  sein.

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Spiritismus

 Der Spiritismus ist eine Glaubensvorstellung, die von einem  Weiterleben nach dem Tod ausgeht. Darüber hinaus spielen Medien im Spiritismus eine zentrale Rolle, da die Spiritisten glauben, dass die Verstorbenen mit den Lebenden kommunizieren wollen.
 Der Spiritismus entstand im 19. Jahrhundert und hat auch heute noch viele Anhänger. Er stützt sich auf den frühen christlichen Glauben, wird aber von der orthodoxen christlichen Kirche  mit Feindseligkeit betrachtet. Diese Feindseligkeit gegenüber den Spiritisten ist vor allem auf die obskuren Machenschaften einiger Spiritistischer  Medien zurückzuführen, die sich als Scharlatane entpuppten. Dies war ein großer Nachteil für echte Medien in den Reihen der Spiritisten.

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Sufi

Der  Sufismus ist die mystische Glaubenslehre des Islam. Obwohl die Sufi-Meister und ihre Orden seit Jahrhunderten von den orthodoxen Vertretern des Islam  angefeindet werden, hat sich die Tradition bis heute  bewahrt.
>Sufi< ist die  Bezeichnung für die einfachen wollenen Kleidungsstücke, die von den Moslems während der Nachtwache in der Wüste gewebt werden. Bei diesen Nachtwachen befinden  sie sich in einem meditativem Zustand des In-sich-gekehrt-Seins, der die Abwendung vom weltlichen und die Suche nach einer direkten Gotteserfahrung zum Ausdruck bringen soll. In Sufismus werden die verschiedensten Methoden verwandt, von der Askese bis zum Tanz der Derwische, der einen Zustand der Extase hervorruft. Alle Techniken haben jedoch dasselbe Ziel, nämlich das mystische Einswerden mit Gott zu  erfahren. Wie alle anderen Glaubensvorstellungen auf der Welt ist auch der Sufismus ein spiritueller Weg. Heute ist auch im Westen  das Interesse am Sufismus erwacht.

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Tarot

Tarot ist ein Kartenspiel, dass aus 78 Karten mit verschiedenen Symbolen besteht. Bei den  Zigeunern diente es der Zukunftsvoraussage. Das Tarot hat jedoch eine viel tiefere esoterische Bedeutung. Die Symbolik und die Aufeinanderfolge der Karten spiegeln den spirituellen Weg des Menschen   bis zu seiner  Vollendung Wohnung als > Meister< wider. Die Tarot Karten sind in die großen Arkana (Geheimnisse), die 22 magischen Karten, und die kleinen Arkana unterteilt, wo bei letztere eher die Stufen des  irdischen Wachstums darstellen. Die großen Arkana hingegen versinnbildlichen die Begegnungen mit dem göttlichen, der spirituellen Welt. Es gibt viele verschiedene Tarot-Arten, die sich in Spielweise und Deutung  z. T. völlig unterscheiden.

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Telepathie

 Telepathie ist eine  Form der außersinnlichen Wahrnehmung und bezeichnet die Fähigkeit, Gedanken zu lesen. Das Phänomen der Telepathie tritt spontan auf. Daher lässt es sich nicht reproduzieren, was die wissenschaftliche Forschung erschwert. Die Telepathische Begabung  findet sich häufig  bei Zwillingen .

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Theosophie

 Die Theosophie will Einsichten in die Ursprünge, die Natur und die Bestimmung des Menschen vermitteln, die hauptsächlich auf den Enthüllungen von Madame Blavatsky  (1831-1891) basieren. Madame Bavatsky bereiste 40 Jahre lang den Osten und stand dabei mit  tibetanischen Meistern in medialem Kontakt. Um 1870 gründete sie in Indien zusammen mit Colonel Olcott  die Theosophische  Gesellschaft. Die Elemente der Theosophie sind in Madame Blavatskys Werken >Die Geheimlehre< und >Isis entschleiert<  beschrieben.
 Gemäß der Theosophie ist der Mensch ein spirituelles Wesen,  welches über mediale Kräfte verfügt. Die Entwicklung dieser Fähigkeiten in  ein Teil des Evolutionsprozesses. Auch die Reinkarnation ist ein zentraler Bestandteil der Theosophischen Lehre. Die Theosophen glauben, daß die Menschen von spirituellen  Meistern geführt werden, die auf einer höheren Bewußtseinsebene wirken.

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Träume

 Fast jede Kultur, angefangen bei den Hebräern, den Indern und den Chinesen, benutzten die Träume, um Dinge zu enthüllen, oder vorherzusagen. Der Heiltradition des Äskulap folgend, soll es im alten Griechenland Tempel gegeben haben, in denen Kranke heilsame Träume empfingen, wenn sie dort schliefen.
 Obwohl die Träume im Grenzbereich wissenschaftlicher Erklärbarkeit liegen, lässt sich nicht leugnen, dass sie für viele Menschen von großem Wert  sind. Besonders Künstler und Schriftsteller, aber auch  Wissenschaftler erhielten viele ihrer Inspirationen  im Traum.
 In anderen Kulturen beschäftigt man sich ernsthaft mit dem tieferen Inhalt der Träume und nutzt diese für das tägliche Leben. Bis zum heutigen Tag  basiert die Kultur der Senoi in Malaysia auf der kreativen Nutzung der Träume. Die Verhaltensforscher sind der Meinung, dass das Geheimnis der friedlichen und geordneten Existenz des Volkes der Senoi darin begründet  liegt, dass sie durch die Traumarbeit ihre inneren Ängste und Probleme meistern. Dadurch werden sie zu harmonischen Persönlichkeiten.  Die Senoi lehren einige  Techniken der Traumarbeit. Diese beinhaltet unter anderem  die Verarbeitung von Alpträumen und den damit verbundenen Ängsten.
 Einige der neuen Therapieformen verwenden ähnliche Methoden der Traumarbeit, die verschiedenen Traditionen  wie der der Sanoi entstammen. Im Westen ist es Siegmund Freud zu verdanken, dass die Welt der Träume ihre  gebührende Anerkennung erhalten hat.
 Freud s Einstellung zu den Träumen unterscheidet sich jedoch sehr  stark von der Traumdeutung früherer Kulturen, die den Inhalt auf ein bestimmtes Ziel hin zu interpretieren versuchten. Freud sah in der Symbolik der Träume eine Möglichkeit das Unterbewusstsein auf  verborgene und unterdrückte Wünsche aufmerksam  zu machen. Seiner Meinung nach  sind Träume ausnahmslos der Ausdruck für das kindliche Bedürfnis nach Wunscherfüllung.
C.G. Jung fand in der Traumarbeit ein enormes Potential, das weit über den Zusammenhang der Träume mit ungelösten Konfliktsituationen hinaus geht. Nach seiner Auffassung  fließt in die Träume neben  den Symbolen des persönlichen  Unterbewussten das kollektive Unterbewusste ein. Sowohl die Freudianer als auch die Schule Jungs sind mit ihrer  Art der Traumdeutung in der Psychoanalyse  anerkannt. Doch erst die Vertreter der elektrischen Psychologie, die mehrere psychologische Richtungen vereint, machen die Träume einen breiten Publikum zugänglich, wie Patricia Garfield oder  Ann Faraday, die Autorin des Buches >Die positive Kraft der Träume<.

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Trance

 Trance ist ein veränderter Bewusstseinszustand, bei dem das normale Wachbewusstsein ganz oder teilweise ausgeschaltet ist. Wunden der  Trance-Zustand kann durch Hypnose, Meditation oder andere  Techniken, z. B. gleichmäßige Trommeln, Tanzen und Singen, wie es  von Schamanen verwendet wird, sowie durch bestimmte Drogen hervorgerufen werden.
 Im Trance-Zustand kommt man mit einer höheren Bewusstseinsdimension in Kontakt. Medien können in diesem Zustand mit Verstorbenen oder Geistwesen kommunizieren. Die Schamanen erleben ihre Visionen oder treten mit den Göttern in Verbindung. In religiösem und spirituellem Zusammenhang dient die Trance der Bewusstseinserweiterung, um zu dem mystischen Erlebnis des Einsseins mit dem göttlichen und zur Erleuchtung zu gelangen.

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Vereinigung für die Wissenschaftliche Forschung paranormaler Phänomene

In Akademikerkreisen steht man dem  Paranormalem eher  feindselig gegenüber. Die ernsthafte Erforschung  des Anormalen ist an ihren eigenen edlen Motiven gescheitert. Im allgemeinen herrscht die Meinung vor, dass wissenschaftliche Methoden die einzige Möglichkeit  sind, die Realität zu erforschen. Bereiche wie Medialität und außersinnliche Wahrnehmung liegen jedoch außerhalb der Reichweite von kontrollierten wissenschaftlichen Experimenten.
 Aus diesem Grund beschlossen einige Leute, darunter Mitglieder der Gesellschaft für Parapsychologie, dass man diese umstrittenen Themen gezielt anpacken müsse.
Die Mitglieder der 1982 gegründeten Vereinigung zur wissenschaftlichen Erforschung paranormaler Phänomene  erkennen an, dass paranormale Ereignisse spontan auftreten, und passen sich mit ihren Forschungen an diese Tatsache an.

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Wassermannzeitalter

Nach Angaben der Astrologen kommt die Erde in das Zeitalter des Wassermanns.
Von der Erde aus betrachtet, braucht die Sonne für einen Erdumlauf ein Jahr. Ihre Umlaufbahn wird in der Astrologie in Zwölf Abschnitte unterteilt, die nach den Sternbildern benannt sind.
Die Erde selbst durchläuft diese zwölf Abschnitte, den Tierkreis, in einer viel längeren Umlaufzeit, nämlich dem astrologischen Zeitalter. Es entspricht der Zeit, die der Planet braucht, um alle zwölf Zeichen zu durchlaufen, und zwar in bezug auf die Rotation der Erde um ihre eigene Achse.
Der gesamte Umlauf durch den Tierkreis dauert 26 000 Jahre, was bedeutet, dass die Erde 2100 Jahre in einem Tierkreiszeichen verweilt.
Das astrologische Jahr beginnt mit der Frühlings- Tagundnachtgleiche. Der Frühlingspunkt befand sich in den letzten 2100 Jahren im Zeichen der Fische und bewegt sich nun in das Zeichen Wassermann.
das Wassermann-Zeitalter hat den Wassermann zum Symbol, der aus der Amphore Wasser vom Himmel auf die Erde gießt. Er verbindet mit dem Wasser Himmel und Erde, weshalb die charakteristischen Eigenschaften dieses Zeitalters Harmonie, Frieden und Verständnis sind. Diejenigen, die die Geschichte aus astrologischer Sicht betrachten, wenden diese Beschreibung wortgetreu auf unsere Zeit an. Andere wiederum entleihen diesen Begriff wegen seiner Symbolischen Bedeutung. In ihrem Buch >Die sanfte Verschwörung< zeigt Marilyn Ferguson die unterschwellige Veränderung des Bewusstseins und der Wertvorstellung auf, die weitgehend mit dem Symbolgehalt des  Wassermanns identisch ist. Sie ist der Auffassung, dass das neue Ethos aus dem inneren des Menschen entspringt und nicht die Folge des Laufes der Jahrhunderte.

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Wünschelrutengehen

Wünschelrutengänger und Pendler haben mit ihrer Fähigkeit, unterirdische Wasseradern aufzuspüren, Krankheiten zu diagnostizieren und die richtige Behandlung zu  bestimmen, sowie verborgene archäologische Fundstätten zu lokalisieren, sogar Skeptiker auf sich aufmerksam gemacht.
Wünschelrutengänger gibt es in Europa schon seit Jahrhunderten. In Holzschnitten aus dem 16. Jahrhundert sind Wünschelrutengänger dargestellt; Felsmalereien, die etliche Jahrtausende alt sind, lassen darauf schließen, dass diese  Technik sogar noch viel älter ist. In unserem Jahrhundert wurde das Wünschelrutengehen durch Henry de France  wieder populär, der sich in seinen Schriften kritisch mit diesem Thema auseinandersetzt.
 Zu den bekanntesten Wünschelrutengängern   unserer Zeit  zählt der französische Priester Abbè Mermet. In den 20er Jahren kam der erfahrene Rutengänger auf den Gedanken, seine Fähigkeiten zu Diagnosezwecken bei Krankheiten einzusetzen. Über Beziehungen der  Kirche zu verschiedenen Krankenhäusern konnte er einige diagnostische Versuche mit der Wünschelrute unter ärztlicher Aufsicht mit großen Erfolg durchführen.
 Verschiedenen Wünschelrutengänger befassen sich mit  der Suche nach archäologischen Stätten. Dieser breite Anwendungsbereich der Wünschelrute spiegelt sich in den verschiedenen Aktivitäten der Rutengänger wieder. Einer der bekanntesten unter ihnen, Bruce Mac Manaway, verwendete die Wünschelrute sowohl zur Diagnose von Krankheiten als auch zum aufspüren von schädlichen Erdstrahlungen.

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Zener-Karten

Zener-Karten werden bei den außersinnlichen Wahrnehmungen ASW-Tests verwendet. Das Kartendeck besteht aus 25 Symbol-Karten. Es gibt insgesamt   fünf Symbole: Kreuz, Quadrat, Kreis, Stern und Wellenlinien.

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 Zweites Gesicht

 Menschen, die die Fähigkeit besitzen, Ereignisse vorher zusehen oder voraus zu ahnen, haben das sogenannte Zweite Gesicht.  Ob jemand das zweite Gesicht hat oder nicht, ist umstritten, außer  es handelt sich um einen begabten Seher wie beispielsweise Edgar Cayce. Auch bei Zwillingen taucht dieses telepathische Phänomen weit häufiger auf, als allgemein bekannt ist.

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