Die Praxis der Pendelmagie konnte bislang bis ins Jahr 364 zurückverfolgt werden. Der römische Schriftsteller Ammianus Marcelli, beschreibt zu dieser Zeit bereits »sein« Pendelorakel. Bis in die heutige Zeit hinein, haben sich recht wenig Abweichungen des damaligen Pendelorakels getan. Rein wissenschaftlich gesehen,  werden die Pendelschwingungen durch radioaktive Ausstrahlung des menschlichen Körpers ausgelöst. Pendelt man beispielsweise über einem menschlichen Körper, so treten teilweise extrem starke Schwingungen auf. Was aber löst die Schwingungen bei Fragen über gewisse Dinge aus? Was wird als Schwingungsauslöser über »toten« Gegenständen definiert?

Der bekannte Schriftsteller Karl Spießberger definiert diese Schwingungen als Impuls, bzw. Antrieb einer unbekannten Dimension. Wie für viele andere Pendelmagier auch, ist für ihn, dieses Instrument ein magischer Gegenstand in der Hand eines Berufenen. Pendel gibt es in verschiedenen Ausführungen in guten esoterischen Fachgeschäften. Aber, bevor man nun eventuell teures Geld für ein gutes Pendel ausgibt, sollte man zunächst einmal testen, ob einem das Pendeln überhaupt zusagt. 
Hier empfehle ich sich zunächst ein Pendel selbst herzustellen. Die Herstellung eines solchen Pendels ist relativ einfach. Man braucht dazu lediglich ein kleines symmetrisches Gewicht, ein Stück Schnur und etwas Geduld. Als Pendelgewichte eignen sich Schmucksteine, große Perlen, ein Ring und dergleichen. Die Schnur sollte aus Baumwolle und geflochten, anstatt gedreht sein. Die Schnur muss an der oberen Seite des Pendels; dem Pendelkopf angebracht werden. 
Bei der Herstellung eines Pendels kann es sein, dass eventuelle statische Ladung und Fremdeinflüsse eine mögliche Antwort beeinflussen könnten. Hiernach wäre es also erforderlich das Pendel zunächst einmal zu »Entoden und zu Entladen«. Man erreicht dies, indem man das Pendel einige Minuten unter fließendem Wasser hält und anschließend von selbst trocknen lässt. Durch Reibung mittels eines Tuches, könnte allenfalls wiederum »Ladung« auf das Pendel übertragen werden.
Ist das Pendel trocken, so überträgt man die eigene Odkraft (Ausstrahlung) auf das Pendel, indem man es einige Zeit am Körper trägt. Es sollte dabei möglichst auf der Haut aufliegen. Anschließend ist es einsatzbereit und kann sogleich eingependelt werden.

Man hält dabei die Pendelschnur in der linken Hand zwischen Daumen und Zeigefinger und stützt den Ellbogen fest auf den Tisch. Das Pendel sollte geradlinig Schwingen können. Hier sollte man sich auf das eigene Einfühlungsvermögen beruhen, denn Richtlinien für korrekte Pendelhaltung, gibt es keine und nach einiger Arbeit mit dem Pendel, wird man sehr schnell selbst herausfinden, wie man das Pendel halten sollten um aussagekräftige Antworten zu erhalten.

Nun stellt man dem Pendel einige Fragen, welche mit »ja« beantwortet werden müssten. Beispielsweise »Bin ich 19... geboren«? oder »Lautet meine Telefonnummer ....«?, Man nennt dabei dabei die Korrekte Antwort und beobachtet, welche Schwingrichtung das Pendel als ein «Ja» festlegt. Anschließend hält man das Pendel mit der anderen Hand einmal kurz fest und legt auf die gleiche Weise ein »Nein« fest. 
Das Pendel wird hierbei eine andere Schwingung zeigen. Sollten die Schwingungen etwas schwach sein, so bittet man laut und deutlich, die Schwingung stärker auszuführen. Beim Pendeln sollte man noch beachten, dass man selbst in emotionaler Ruhe und Harmonie stehen. Kleinste Gefühlsschwankungen wie Nervosität, Ängste, Unruhe usw. können das Pendel beeinflussen und eine ungenaue Antwort hervorbringen. Hat man schließlich alle Antwortmöglichkeiten festgelegt, so kann das Pendel zum auspendeln von Charakteren, Lebensmitteln, Heilmaßnahmen usw. verwendet werden.

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