
Ebenso wie auch das Pendeln, ist die Kunst des Rutengehens ein uralter Brauch um beispielsweise Wasserquellen oder verborgene Metalle ausfindig zu machen. Heute weiß man auch, das Rutengehen bei bestimmten Strahlungen und beim Aufspüren von Krankheiten im menschlichen Körper einzusetzen. Letzteres bedarf jedoch einiger Übung und das antrainieren bzw. fördern des eigenen Einfühlungsvermögens. Hierzu gibt es eine Vielzahl guter Bücher. Die gesamte Palette der Möglichkeiten hier zu erläutern, würde gewiss den Rahmen sprengen und ich lege mich hier lediglich auf die Theorie des Rutengehens fest.
Wünschelruten bestehen im allgemeinen aus einer Astgabelung von einem Weiden
– oder Haselnussbaum, da dieses Gehölz recht biegsam ist und nicht so leicht
beim Ausschlagen der Rute zerbricht.
Das Schwierigste am Rutengehen ist es, die
richtige Handhaltung zu finden. In der Regel verhält es sich so, dass die
Handhaltung einer solchen Y –förmigen Rute so ausgerichtet ist, dass die
oberen nebeneinanderliegenden Enden die Handinnenfläche durchlaufen. Die
Daumen, sollten dabei jeweils nach außen zeigen und die Schnittstellen berühren.
Die Finger sollten die Rute ganz umschließen, die Rute sollte jedoch dabei
locker in der Hand liegen.
Nun sollte man auch noch darauf achten, dass das längere
und vom Körper wegstehende Ende nicht zu lang ist. Denn bei einem Ausschlagen
nach oben, könnte es sein, dass dieses Ende einem sonst ins Gesicht schlägt.
Also ist es besser die Rute so weit vom Körper weg zu halten, dass diese
Gefahr schon vorab einmal gebannt ist.
Zum Testen, schreitet man beispielsweise auf einen Eimer mit
etwas Wasser langsam und geradlinig zu. Dabei die Enden der Rute ganz
leicht nach innen gespannt halten und darauf achten , dass das längere Ende parallel
vom Körper nach vorn zeigt. Normalerweise biegt sich die Rute in den Händen
bei der Kreuzung der Energiestrahlung nach unten, aber wie schon erwähnt, kann
es auch sein, dass die Rute nach oben schnellt, wenn die Energie sehr stark ist.
Testet also demnach aus, bei welcher Spannung die Rute am stärksten reagiert, bei einer
Spannung nach innen oder nach außen. Dies liegt wiederum individuell dem
eigenen Ermessen zugrunde. Sobald das Aufspüren von Wasserquellen
keinerlei Schwierigkeiten bereitet, kann man auch Erdstrahlung auf diese
Weise ausfindig machen. Dies ist beispielsweise sehr hilfreich, wenn man die Schlafstätte nach der Rute ausrichten
will. Hierbei gilt natürlich, dass man niemals über Energiequellen die nötige Ruhe und Entspannung finden
wird. Achtet also darauf, dass eure Ruhestätten sich auch an »ruhigen«
Standorten befinden.
