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Einige Worte zu Beginn:
Bei
meinen Reisen durch das www stieß ich oftmals auf Seiten, welche Rituale
enthalten, ohne jedoch den Leser auf, meines Erachtens, wichtige Punkte aufmerksam
zu machen, die unbedingt nötig sind, den durchgeführten Riten auch ihre
Wirksamkeit zu verleihen. Hierbei wird scheinbar immer wieder vergessen, dass
sich auch Menschen ohne, oder mit nur wenig Praxiserfahrung durch die Themen arbeiten
und/oder auf rituelle Problemlösungen zu stoßen.
Es ist töricht und dumm, "NUR" ein Ritual anzupreisen, was
durchgeführt wird, mit einer Handhabung, bzw. Gleichgültigkeit, welche mit
Supermarkteinkäufen gleichzusetzen ist. Die Folge dessen ist voraussehbar. Das
Ritual, für welches man eventuell noch Ritualgegenstände kaufen musste, vom
Zeitaufwand einmal abgesehen, bleibt natürlich ohne jegliche Wirkung.
Es müssen daher unbedingt vor Durchführung eines Rituals folgenden Punkten Beachtung
geschenkt werden:
zu 1.
Fester
Wille zur Zielerreichung:
Es sollte selbstverständlich sein, dass
ohne einen festen Willen, nichts möglich ist und verzichte an dieser Stelle auf
nähere Angaben...
zu 2.
Absoluter
Glaube an die Wirksamkeit:
Es ist nun einmal so, dass wir nichts zu
sehen vermögen, an was wir nicht mit unbeirrbarem Glauben an dessen
Existenz herangehen. Wir können "NUR DAS" manifestieren, erscheinen/geschehen
lassen, erreichen, an das wir absolut glauben!!! Dieses Gesetz tritt bei jeder
unserer praktischen Arbeit in Kraft. Der unbeirrbare und absolute Glaube ist also neben
dem Willen, die wichtigste Voraussetzung zum gelingen eines Rituals.
Zu 3.
Innere
und äußere Reinigung:
Vor Durchführung eines Rituals zunächst die äußerliche Reinigung im
Vordergrund stehen. Hierbei empfehle ich ein Aromabad.
Als Badzusatz kann ein Aromaöl nach Wahl mit einigen Tropfen Salbeiöl zur
Energetischen Reinigung genommen werden. Das anschließende Abduschen, sollte
nach Möglichkeit kombiniert werden, mit einer Reinigungsvisualisation, welche
wie folgt durchgeführt werden kann:
Schließe die Augen und stelle dir nun vor, wie aller
Ballast, der an dir haften geblieben ist, allmählich abgespült wird. Man kann sich das wie eine dunkle Schmutzschicht
vorstellen, die so allmählich im Abfluss verschwindet. Übrig bleibt die
Lichtsubstanz und die Frische deiner Persönlichkeit.
Die Innere Reinigung, sollte den Zweck
erfüllen, sich von momentan bestehenden Sorgen und Nöten, zumindest für
diesen Tag einmal zu lösen, damit uns diese keine geistigen Blockaden bereiten
und die korrekte Durchführung des Rituals scheitern lassen.
Hierbei empfehle ich eine Meditation, welche wie folgt durchgeführt werden
sollte:
Für Anfänger ist der Einstieg in die Meditationen und "Leerwerden" des
Kopfes schwierig. Doch wer diese Meditation einige male durchführt, wird
spüren, wie sie von mal zu mal leichter fällt
Lege dich zunächst entspannt hin und spüre wie dein Körper fest auf die Unterlage drückt.
(Die Augen können geöffnet oder geschlossen sein. Ihr könnt auch spezielle Entspannungsmusik
auflegen.) Atme tief durch... Die Gedanken die dir jetzt durch den Kopf schießen kommen und gehen. Lasse sie
einige Minuten an dir vorbeiziehen und richte dann deine Aufmerksamkeit auf
folgende Vorstellung:
Stelle dir nun vor, wie Du am Strand sitzt oder liegst und auf das Meer
hinausschaust. Du siehst viele kleine und große Schiffe ganz weit draußen am
Horizont vorbeiziehen. Jedes dieser Schiffe ist ein Gedanke von dir... Lasse sie
weiterziehen und schaue ihnen zu, bis sie immer kleiner werdend, schließlich
ganz an Horizont verschwinden...
Atme mindestens 6 x hintereinander tief durch. Spüre wie der Atem in deine
Lungen strömt und wieder hinausfließt...
Dein rechter Arm wird schwer und warm... (3x diesen Gedanken wiederholen)
Dein linker Arm wird schwer und warm... (3x wiederholen)
Dein rechtes Bein wird schwer und warm... (3x wiederholen)
Dein linkes Bein wird schwer und warm...(3x wiederholen)
Dein ganzer Körper wird nun von einer angenehmen wärme durchströmt, welche
euch das Gefühl vermittelt, in einem warmen Nest behütet zu sein....
Jeder Gedanke, welcher jetzt noch in deinen Kopf schießt, hüllst Du in ein
leichtes weißes Tuch, welches mit der Meeresbrise hinfortgetragen wird...
Nehme ein paar tiefe Atemzüge und spüre wie dein Kopf klar, kühl und frei ist.
Spüre das angenehme Gefühl der Entspannung. Kehre nun zurück. indem Du dich
mit geschlossenen Augen der Schwere deines Körpers wieder bewusst wirst...
Lasse dir Zeit beim "Erwachen"... Recke und Strecke jedes einzelne
deiner Körperglieder. Genieße einige Minuten diene vollkommene Entspannung....
Nun bist Du frei, für deine Rituale und Anrufungen. Du
kannst dich nun ganz auf deine Fragen, deine Anrufungen konzentrieren.
zu 4
Gründliche
Ritualvorbereitung:
Zur Vorbereitung gehören die Bestimmung der Zielsetzung, die Auswahl
der Utensilien, evt. die Zeitbestimmung (für Planetenriten), das Festlegen des Ritualablaufs, bei Gruppenritualen die Aufgabenverteilung -
sowie natürlich auch die innere Einstimmung auf das Ritual und seinen Zweck und
Ziel. Häufig gehen neben den vorherigen Reinigungen auch Perioden des Fastens, des Schlafentzugs, des
ekstatischen Tanzens oder andere Praktiken dem eigentlichen Ritual voraus,
welche jedoch für unten angeführte Alltagsrituale nicht unbedingt erforderlich
sind.
Man sollte sich zunächst also einmal einen genauen Ritualplan zurechtlegen und
nötigenfalls aufschreiben. Was wird benötigt...
Wann kann ich das Ritual durchführen... usw. Die Anfertigung des Ritualplanes, kann auf feinstofflich energetischen Ebene
bereits das komplette Ritual sein. Wenn man dann endlich anfängt, merkt man, dass eigentlich schon alles erledigt ist! Dennoch sollte man das Ritual auch dann noch durchführen, und sei es
nur als symbolische Krönung und Danksagung. Immerhin zeigt dieses Phänomen aber auch,
dass mit einer gründlichen Vorbereitung schon die halbe Arbeit erledigt wurde.
zu 5
Schutzmaßnahmen treffen:
1. Da wir uns bei jeder Ritualdurchführung
auf feinstofflich energetische Ebenen bewegen, müssen wir uns zuvor unbedingt
schützen. Es empfiehlt sich auch, unmittelbar
vor einem Ritual eine Reinigung der Räumlichkeiten zu vollziehen, sofern das
nachfolgende Ritual im Hause stattfindet. Es kommt nicht selten vor, dass
bereits anwesende und nicht auf Anhieb Wahrnehmbare negative Energien im
Verlaufe eines Rituals immens an Stärke gewinnen. Ich gehe hierbei davon aus,
dass diese negativen Energien bei Ritualen, in welchen energetische Kräfte
gerufen werden, sich deren Stärke aneignen um ihrer eigenen Gesinnung
nachzukommen.
Um nun die Räumlichkeiten von eventuellen negativen Energien zu befreien,
sollten wir den Raum/das Haus, mittels Weihrauch und/oder Salbeiräucherung
reinigen. Eventuell mittels Weihwasser aussegnen. Anschließend gut
durchlüften.
2. Nachdem wir den Ritualplatz gereinigt
haben, müssen wir an unseren eigenen Schutz denken. Dazu gehört:
a) Das tragen eines geweihten
Gegenstandes, z.B./Amulett, Sigel, Schutzrune:
Trage möglichst diesen Gegenstand direkt auf deiner Haut. Ich halte es so, dass
ich evtl. am Vortag bereits diesen Gegenstand in Weihwasser tauche oder ihn
besprühe.
b) Das ziehen eines Schutzkreises, in
welchem wir uns während des gesamten Rituals aufhalten:
Dieser Schutzkreis hat für uns eine große Bedeutung. Da der Kreis das älteste
Symbol der Menschheit ist, welcher zu Versammlungszwecken, Beratungen, etc.
genutzt wurde. Der Kreis ist das Symbol für Ewigkeit, Gleichheit,
Beständigkeit und Wandel. Der Kreis schützt, heilt oder kräftigt uns. Zu
damaligen Zeiten bestanden Ritualplätze aus einzigen großen Steinformationen, aus mächtigen Steinen und
Erdwällen die seit Tausenden von Jahren fortbestehen wie die Monumente in Avebury,
Callanish oder Stonehenge. Für unsere Zwecke kann der Schutzkreis mit Hilfe der
Willenskraft erschaffen werden, oder es kann sich um einen Kreis handeln,
welchen wir uns aus Steinen, Hölzern und anderen Naturgegebenen Gegenständen
zurechtlegen.
visueller Schutzkreis:
Der Kreis wird mit weißem, blauem oder goldweißem Licht
(Energie) gezogen, welches wir um uns herum zu einem geschlossenen Ring
visualisieren. Man kann das dies mit Hilfe eines Schwertes oder eines Stabes machen, aber unbedingt notwendig ist das nicht. Die Energie
ziehst du aus dir selbst heraus. Man stellt sich vor, wie aus der Spitze des
Schwertes, Stabes oder dem ausgestreckten Finger ein Strahl des Lichten strömt
und sich bewusst macht, dass dieses Licht nun um uns herum strahlt und uns vor
negativer Energie schützt.
1. Da wir uns bei jeder Ritualdurchführung
auf feinstofflich energetische Ebenen bewegen, müssen wir uns zuvor unbedingt
schützen. Es empfiehlt sich auch, unmittelbar
vor einem Ritual eine Reinigung der Räumlichkeiten zu vollziehen, sofern das
nachfolgende Ritual im Hause stattfindet. Es kommt nicht selten vor, dass
bereits anwesende und nicht auf Anhieb Wahrnehmbare negative Energien im
Verlaufe eines Rituals immens an Stärke gewinnen. Ich gehe hierbei davon aus,
dass diese negativen Energien bei Ritualen, in welchen energetische Kräfte
gerufen werden, sich deren Stärke aneignen um ihrer eigenen Gesinnung
nachzukommen.
Um nun die Räumlichkeiten von eventuellen negativen Energien zu befreien,
sollten wir den Raum/das Haus, mittels Weihrauch und/oder Salbeiräucherung
reinigen. Eventuell mittels Weihwasser aussegnen. Anschließend gut
durchlüften.
2. Nachdem wir den Ritualplatz gereinigt
haben, müssen wir an unseren eigenen Schutz denken. Dazu gehört:
a) Das tragen eines geweihten
Gegenstandes, z.B./Amulett, Sigel, Schutzrune:
Trage möglichst diesen Gegenstand direkt auf deiner Haut. Ich halte es so, dass
ich evtl. am Vortag bereits diesen Gegenstand in Weihwasser tauche oder ihn
besprühe.
b) Das ziehen eines Schutzkreises, in
welchem wir uns während des gesamten Rituals aufhalten:
Dieser Schutzkreis hat für uns eine große Bedeutung. Da der Kreis das älteste
Symbol der Menschheit ist, welcher zu Versammlungszwecken, Beratungen, etc.
genutzt wurde. Der Kreis ist das Symbol für Ewigkeit, Gleichheit,
Beständigkeit und Wandel. Der Kreis schützt, heilt oder kräftigt uns. Zu
damaligen Zeiten bestanden Ritualplätze aus einzigen großen Steinformationen, aus mächtigen Steinen und
Erdwällen die seit Tausenden von Jahren fortbestehen wie die Monumente in Avebury,
Callanish oder Stonehenge. Für unsere Zwecke kann der Schutzkreis mit Hilfe der
Willenskraft erschaffen werden, oder es kann sich um einen Kreis handeln,
welchen wir uns aus Steinen, Hölzern und anderen Naturgegebenen Gegenständen
zurechtlegen.
natürlicher Schutzkreis:
Wir legen die Gegenstände in
Kreisform um uns herum und visualisieren uns währenddessen einen Schutzwall,
welcher uns während der gesamten Aktion schützt. Wichtig ist hierbei noch zu
sagen, dass hier auch wieder unser unbeirrbarer Glaube und fester Wille, eine
nicht unwichtige Rolle spielt !!!
TIPP: Ziehe den Kreis groß genug, denn es könnte
sein, dass Du einen kleinen Beistelltisch benötigst um deine Ritualgegenstände
und ggf. deinen Notizblock abzulegen !!!
c) Entsprechende Entlassungsformel zurechtlegen (bei Anrufungen von
energetischen Kräften)
Bei Anrufungen von Energetischen Kräften ist es überaus wichtig eine
entsprechende Entlassungsformel am Ende des Rituals zu sprechen, denn sie sind Bestandteile des universellen
kosmischen Gleichgewichts und du wirst dich ihrer nur zunehmend bewusst, denn sie sind die ganze Zeit über physisch
präsent. Sei also immer höflich und respektvoll, denn im Grunde genommen sprichst du in dieser Phase mit einem höheren Aspekt deines eigenen
Wesens.
Je nach dem, welche Kraft zuvor angerufen wurde, entlasse diese Energie stets
mit höflichen Worten und einem Dank für dessen Beiwohnen und Schutz !!!
Mit der abschließenden Entlassungsformel wird unter anderem der Wiedereintritt ins
Alltagsbewusstsein symbolisch signalisiert.
Ist dies geschehen, kann der Schützende Kreis wieder aufgelöst werden. Dies
geschieht in umgekehrter Richtung, als zuvor das schließen. Trete nie aus dem
Kreis heraus, ohne ihn zu öffnen. Auch während des Rituals, sollte man niemals
einen Schritt außerhalb des Kreises tun.
zu 6.
Nachbereitung:
Zur sorgfältigen Nachbereitung zählt vor allen Dingen das Eintragen der
Ergebnisse, Gefühle und Erlebnisse während des Rituals in ein Buch/Heft etc.
Auch Uhrzeit vor und nach dem Ritual sollten eingetragen werden. Achte hierbei
auf sämtliche Einzelheiten, die dir während des Rituals aufgefallen sind.
